• vom 27.06.2018, 19:01 Uhr

Europachronik

Update: 27.06.2018, 21:37 Uhr

Verbrechen

Tod durch vergiftetes Jausenbrot




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    Bielefeld. Der Fall des Mitarbeiters einer Firma in Nordrhein-Westfalen, der Jausenbrote mit giftigem Bleiacetat versetzt haben soll, könnte größere Dimensionen annehmen. Eine Mordkommission überprüft 21 Todesfälle in der Firma seit dem Jahr 2000, in denen Mitarbeiter vor Pensionseintritt starben.

    Bei zwei weiteren Krankheitsfällen in der Firma aus den vergangenen Jahren ergab sich laut Staatsanwaltschaft der Verdacht einer Schwermetallvergiftung. Bei den nun zu prüfenden Todesfällen gab es eine auffallend hohe Zahl von Herzinfarkten und Krebserkrankungen. Solche Erkrankungen können durch eine Schwermetallvergiftung hervorgerufen werden. Der 56-jährige Tatverdächtige schweigt zu den Vorwürfen. Das Motiv bleibt damit weiter unklar. Der Mann war im Mai festgenommen worden. In seiner Wohnung fand man unter anderem Quecksilber und Blei.





    Schlagwörter

    Verbrechen, Mord, Giftmord

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
    Dokument erstellt am 2018-06-27 18:25:57
    Letzte Änderung am 2018-06-27 21:37:36


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