• vom 27.08.2018, 15:38 Uhr

Europachronik

Update: 27.08.2018, 16:16 Uhr

Artenschutz

Deutscher Zoll beschlagnahmt Schimpansenschädel




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Von WZ Online

  • Hannoveranerin muss mit empfindlicher Strafe rechnen.

- © CITES

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Präparate geschützter Tiere und Produkte aus deren Haut oder Knochen sind keine geeigneten Mitbringsel aus dem Urlaub. Das musste am Montag eine Hannoveranerin feststellen, in deren Koffer Zollbeamte am Flughafen Hannover einen Schimpansenschädel und das Horn einer Antilope entdeckten.

Beide Stücke seien bei einer Röntgenkontrolle aufgefallen, teilte das Hauptzollamt der niedersächsischen Stadt am Montag mit. Die Besitzerin war kurz zuvor selbst aus dem südafrikanischen Land zurückgekehrt. Das Schmuggelgut befabd sich In einem aus Namibia nachgesandten Koffer.

Information

Der Affenschädel und das Horn befanden sich neben "persönlichen Reiseutensilien" in dem Koffer. Die Beamten beschlagnahmten sie, weil die Eigentümerin des Koffers keine Genehmigungen gemäß dem internationalen Washingtoner Artenschutzabkommen vorlegen konnte.

Das deutsche Recht sieht für Verstöße gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) Geld- und Freiheitsstrafen vor. 2015/16 wurden etwa für die  Einfuhr von 8 Krokodilleder-Produkten 7.500 Euro eigehoben, die Einfuhr eines Paares Schuhe aus Tigerpython-Leder kostete 2.700 Euro.





Schlagwörter

Artenschutz, Deutschland, CITES

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-08-27 15:43:00
Letzte Änderung am 2018-08-27 16:16:44


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