• vom 13.09.2017, 13:20 Uhr

Europäische Union


Rede zur Lage der Union

Österreichs Reaktionen auf Juckers Rede




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Von WZ Online, APA

  • Karas: Österreich soll sich zum Motor für Pläne machen, Neos begrüßen Rede zur "Lage der Union", Strolz mahnt zu Realismus bei neuen Euro- und Schengen-Beitritten.

Straßburg. Der ÖVP-Europaabgeordnete Othmar Karas lobt die von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gehaltene Rede zur "Lage der Union". "Ich teile zu 100 Prozent Junckers Vision und seine Vorschläge", erklärte Karas am Mittwoch in Straßburg. Wegen der bevorstehenden österreichischen EU-Ratspräsidentschaft 2018 käme Österreich dabei eine zentrale Rolle zu.

Karas: "Österreich soll sich zum Motor der Juncker-Pläne machen"

"Österreich soll sich zum Motor der Juncker-Pläne im Kreise der Mitgliedstaaten machen. Während der österreichischen Präsidentschaft wird die Zwischenbilanz der Umsetzung gezogen", forderte der ÖVP-Delegationsleiter.

Neos-Vorsitzender Matthias Strolz freute sich in einer Aussendung über Junckers Ankündigung, die Europäische Union weiterzuentwickeln. "Dabei müssen wir allerdings auch realistisch bleiben: Bevor wir die Eurozone und den Schengenraum erweitern, ist es wichtig, dass alle Länder, die jetzt schon Mitglied sind, ihre Hausaufgaben machen und sich an die Regeln halten. Solange das nicht geschieht, ist es nicht sinnvoll, Eurozone und Schengen auszuweiten."

Junckers Vorschlag, dass bei Europawahlen auch europaweite Listen antreten sollen, sei eine alte Neos-Forderung, erklärte die Neos-Europaabgeordnete Angelika Mlinar. Juncker dürfe auch nicht vor einer Vertragsveränderung zurückschrecken: "Wir brauchen effizientere Strukturen: Eine verkleinerte Kommission und mehr Mitsprache für das EU-Parlament", sagte Mlinar.





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Dokument erstellt am 2017-09-13 13:23:10


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