• vom 04.12.2017, 14:51 Uhr

Europäische Union

Update: 04.12.2017, 21:39 Uhr

Einigung

Irland: Keine harte Grenze bei Brexit-Deal




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Von WZ Online, APA, Reuters

  • London und Brüssel erzielten eine Einigung in der irischen Grenzfrage.

"Respektiert die 'Bleiben'-Stimmen" heißt es hier auf dem Plakat an der nordirischen Grenze. Die Grenzregionen wollen den Brexit nicht. - © APAweb / AFP, Paul FAITH

"Respektiert die 'Bleiben'-Stimmen" heißt es hier auf dem Plakat an der nordirischen Grenze. Die Grenzregionen wollen den Brexit nicht. © APAweb / AFP, Paul FAITH

Dublin/London. Unterhändler der EU und Großbritannien haben der irischen Regierung zufolge die Irland-Fragen geklärt. Die Formulierungen in der Brexit-Vereinbarung stellten sicher, dass es nicht zu einer harten Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem zu Großbritannien gehörenden Nordirland komme, sagte der irische Außenminister Simon Coveney am Montag.

   Die Grenze zwischen den beiden Landesteilen werde nach dem Brexit so aussehen wie heute, sagte Coveney weiter.


   Derzeit gilt in beiden Landesteilen das Recht der EU-Zollunion und des Binnenmarktes, denen Großbritannien nach dem Brexit eigentlich nicht mehr angehört. Irischen Regierungsvertretern zufolge sollen diese beiden Regelwerke aber weiter angewandt werden. Der Umgang mit der Grenze zwischen Irland und Nordirland war eine der drei offenen Fragen zwischen der EU und Großbritannien, die vor der Aufnahme von Freihandelsgesprächen geklärt sein sollen. Die Frage nach den finanziellen Verpflichtungen des Königreichs gegenüber der EU im Zuge des Brexits wurde Diplomaten zufolge schon vergangene Woche in weiten Teilen geklärt.




Schlagwörter

Einigung, Grenze, Irland, Brüssel, EU, Brexit

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2017-12-04 14:53:23
Letzte nderung am 2017-12-04 21:39:31



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