• vom 13.03.2018, 13:12 Uhr

Europäische Union

Update: 13.03.2018, 13:16 Uhr

Unterstützung

EU richtete Wissenszentrum für Lebensmittelqualität ein




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Von WZ Online, APA

  • Netzwerk aus ExpertInnen soll gegen Betrug und unlautere Vermarktungspraktiken vorgehen können.

Die EU-Kommission will damit nicht allein Lebensmittelbetrug - wie zuletzt bei Olivenöl, Wein, Honig, Fisch, Fleisch und Milchprodukten - bekämpfen, sondern auch unlautere Vermarktungspraktiken.

Die EU-Kommission will damit nicht allein Lebensmittelbetrug - wie zuletzt bei Olivenöl, Wein, Honig, Fisch, Fleisch und Milchprodukten - bekämpfen, sondern auch unlautere Vermarktungspraktiken.© APAweb/dpa, Karl-Josef Hildenbrand Die EU-Kommission will damit nicht allein Lebensmittelbetrug - wie zuletzt bei Olivenöl, Wein, Honig, Fisch, Fleisch und Milchprodukten - bekämpfen, sondern auch unlautere Vermarktungspraktiken.© APAweb/dpa, Karl-Josef Hildenbrand

Straßburg. Die EU-Kommission hat ein Wissenszentrum für Lebensmittelqualität und zur Bekämpfung von Lebensmittelbetrug eingerichtet. Das aus internen und externen Experten bestehende Netzwerk solle politische Entscheidungsträger und nationale Behörden durch die Bereitstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse unterstützen, teilte die Kommission mit.

Das in Straßburg angesiedelte Zentrum werde auch zur Entwicklung einer gemeinsamen Prüfmethodik beitragen, die bei der Durchsetzung des Lebensmittel- und Verbraucherschutzrechts helfen werde, erklärte die für Konsumentenschutz zuständige Kommissarin Vera Jourova im Vorfeld der Eröffnung am Dienstag. Zu den Aufgaben des Zentrums gehört die Koordinierung der Marktüberwachung in Bezug auf die Zusammensetzung von Lebensmitteln, die mit derselben Verpackung und unter demselben Markennamen auf verschiedenen Märkten in der EU angeboten werden, erläuterte die Kommission in einer Aussendung.

Die EU-Kommission will damit nicht allein Lebensmittelbetrug - wie zuletzt bei Olivenöl, Wein, Honig, Fisch, Fleisch und Milchprodukten - bekämpfen, sondern auch unlautere Vermarktungspraktiken. Denn trotz ähnlicher Aufmachung können Produkte in unterschiedlichen Ländern signifikante Unterschiede aufweisen. Vor einem Jahr hatten Vertreter osteuropäischer Staaten "Doppel-Standards" bei Lebensmitteln kritisiert.

Das Wissenszentrum ist in der Gemeinsamen Forschungsstelle angesiedelt und das fünfte innerhalb dieser Einrichtung. Bisher gab es die Wissenszentren Bioökonomie, territoriale Maßnahmen, Migration und Demografie und Katastrophenmanagement.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-03-13 13:14:20
Letzte Änderung am 2018-03-13 13:16:06


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