• vom 19.07.2018, 09:39 Uhr

Europäische Union

Update: 19.07.2018, 09:43 Uhr

Sozialpolitik

Sozialminister tagen informell in Wien




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA

  • Im Fokus stehen vor allem neue Arbeitsformen durch die Digitalisierung des europäischen Arbeitsmarktes.

Wien. Die Sozialminister der 28 EU-Staaten haben sich Donnerstagfrüh zu einem informellen Rat für Beschäftigung und Sozialpolitik (informeller EPSCO-Rat) in Wien zusammengefunden. Thematisiert werden unter dem Vorsitz von Sozialministerin Beate Hartinger-Klein Herausforderungen, die durch neue Arbeitsformen aufgrund der zunehmenden Digitalisierung des europäischen Arbeitsmarktes entstehen.

"Ein Europa, das schützt, gilt auch für die soziale Sicherheit", sagte Hartinger-Klein ganz nach dem Regierungsmotto zum Ratsvorsitz vor Beginn des Rates zu Journalisten. Das Thema Digitalisierung sei in diesem Zusammenhang wichtig, weil es um die Zukunft gehe. So will die Politikerin Robotik für Menschen mit eingeschränkter Mobilität thematisieren. Auch im Zusammenhang mit atypischer Beschäftigung gebe es beim Thema Digitalisierung beim informellen Rat viel zu besprechen, um "Sicherheit und Schutz" zu gewährleisten.

Mehr Geld im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus gefordert

Die FPÖ-Ministerin erklärte, dass es heute und morgen gelte, wichtige Vorarbeiten für den formellen Rat im Herbst zu tätigen. Grundsätzlich solle ab der nächsten EU-Finanzperiode auch mehr Geld im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) für Soziales fließen, so Hartinger-Klein. Derzeit würden nur 0,3 Prozent des EU-Budgets für solche Agenden aufgewendet.

Von Journalisten auf aktuelle Kritik an ihrer Krankenkassenpolitik von Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) angesprochen, sagte Hartinger-Klein, sie beantworte im Rahmen des informellen Rates nur Fragen zu entsprechenden Themen und verließ die Medienvertreter. So waren auch keine Fragen mehr zu weiteren EU-Themen möglich.

Morgen lautet das Thema "Robotertechnologie: Auswirkungen auf Quantität und Qualität der Arbeit". Eine Pressekonferenz ist für Freitag um 13.00 Uhr angesetzt. Die informelle Tagung im Vienna International Center wird durch eine Ausstellung ergänzt, die unter anderem neue Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung und Robotisierung zeigt.





Schlagwörter

Sozialpolitik, EU

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2018-07-19 09:40:59
Letzte Änderung am 2018-07-19 09:43:43


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Ein Hirtenhund für Putin
  2. "Der Brexit-Deal ist nicht tot"
  3. Schottland fordert eine neue Volksabstimmung
  4. Wie das Feindbild Soros erschaffen wurde
  5. Ein ungeliebtes Szenario für die EU-Wahl
Meistkommentiert
  1. Historische Schlappe für May
  2. "Boshaftigkeitsverbot" eines Bürgermeisters
  3. "Gelbwesten" stürmten Regierungsgebäude
  4. Papst appelliert an EU-Spitzen
  5. Schottland fordert eine neue Volksabstimmung

Werbung



EU beschließt Schutzmaßnahmen gegenüber Reis aus Kambodscha und Myanmar


Europäische Kommission - Pressemitteilung Brüssel, 16. Januar 2019 In einer Untersuchung wurde ein erheblicher Anstieg der Einfuhren von Indica-Reis aus Kambodscha und Myanmar in die Europäische Union bestätigt, der eine wirtschaftliche Schädigung für die europäischen Hersteller bedeutet.




DiscoverEU: Fragen und Antworten


Europäische Kommission - Factsheet Brüssel, 14. Januar 2019 . Was ist DiscoverEU? DiscoverEU ist eine EU-Initiative, die 18-Jährigen die Möglichkeit bietet, zu reisen und so die Freizügigkeit in der Europäischen Union zu nutzen, die Vielfalt der europäischen Regionen zu erkunden, ihren kulturellen Reichtum zu erleben und Menschen aus ganz Europa...





Werbung