• vom 30.07.2018, 12:44 Uhr

Europäische Union

Update: 30.07.2018, 13:29 Uhr

Brexit

Umfrage: Hälfte der Briten für neue Abstimmung




  • Artikel
  • Kommentare (15)
  • Lesenswert (11)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZOnline, APA, Reuters

  • 48 Prozent wären laut Sky News für einen Verbleib in der EU.

Brexit - Ist er es wert? - © APAweb/Reuters, Yves Herman

Brexit - Ist er es wert? © APAweb/Reuters, Yves Herman

London. Die Hälfte der Briten will einer Umfrage zufolge ein Referendum darüber, ob das Land mit oder ohne Abkommen aus der Europäischen Union austreten oder doch in ihr verbleiben sollte. 40 Prozent sprachen sich dagegen aus. Bei einem solchen Votum wären dem Sender Sky News zufolge 48 Prozent für einen Verbleib in der EU.

27 Prozent würden demnach ohne ein Abkommen mit der EU austreten wollen, 13 Prozent einen von Premierministerin Theresa May vorgeschlagenen Deal unterstützen, teilte Sky News am Montag mit. Der konservativen Regierungschefin stellten die Befragten ein schlechtes Zeugnis aus: 78 Prozent äußerten die Ansicht, dass die Regierung den Brexit schlecht verhandle - 23 Punkte mehr als bei einer Umfrage im März.

Geteilter Meinung

Geteilter Meinung waren die Befragten auch, ob der Brexit gut oder schlecht für Großbritannien sein werde: 40 Prozent hielten ihn für gut, 51 Prozent für schlecht für das Land.

In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage hatte sich eine Mehrheit für ein Referendum über die endgültige Brexit-Vereinbarung zwischen Großbritannien und der EU ausgesprochen. Acht Monate vor dem für den 29. März 2019 geplanten EU-Austritt sind die Briten tief darüber gespalten, wie der Brexit vollzogen werden soll.

2016: 51,9 Prozent für Austritt

Beim EU-Referendum im Juni 2016 hatten 51,9 Prozent der Wähler (17,4 Millionen) für und 48,1 Prozent (16,1 Millionen) gegen den Austritt gestimmt. May lehnt ein weiteres Votum bis dato ab. Die bisherigen Vorschläge der Regierung in London für einen Austrittsvertrag stoßen bei der EU-Kommission und im Europaparlament auf Widerspruch. Beide Seiten bereiten sich daher auch auf einen möglichen ungeregelten EU-Austritt Großbritanniens vor.





Schlagwörter

Brexit, EU, Großbritannien

15 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-07-30 12:47:02
Letzte Änderung am 2018-07-30 13:29:55


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Neun Tote bei Zugsunglück in Ankara
  2. Polizei ruft Bevölkerung zur Mithilfe auf
  3. Kiews Kirche nabelt sich ab
  4. Großbritannens Sehnsucht nach Isolation
  5. May übersteht Misstrauensvotum
Meistkommentiert
  1. Kramp-Karrenbauer ist neue Vorsitzende
  2. Mehr als 1700 Festnahmen bei "Gelbwesten"-Protesten
  3. Belgiens Regierung zerbricht am Migrationspakt
  4. Ermittler fahnden nach Attentäter
  5. Harte Folgen bei hartem Brexit

Werbung



Fusionskontrolle: Kommission leitet eingehendes Prüfverfahren zur geplanten Übernahme der Unternehmenstätigkeiten von Liberty Global in Tschechien, Deutschland, Ungarn und Rumänien durch Vodafone ein


Europäische Kommission - Pressemitteilung Brüssel, 11. Dezember 2018 Die Europäische Kommission hat ein eingehendes Prüfverfahren eingeleitet, um die von Vodafone geplante Übernahme der Unternehmenstätigkeit von Liberty Global in Tschechien, Deutschland, Ungarn und Rumänien nach der EU-Fusionskontrollverordnung zu untersuchen.




Antitrust: Kommission schreibt TenneT bindende Verpflichtungen zur Erhöhung der Kapazitäten für den Stromhandel zwischen Dänemark und Deutschland vor


Europäische Kommission - Pressemitteilung Brüssel, 7. Dezember 2018 Die Europäische Kommission hat einen Beschluss erlassen, mit dem die von dem deutschen Netzbetreiber TenneT angebotenen Verpflichtungen, die Kapazitäten für den Stromhandel zwischen Dänemark und Deutschland erheblich zu erhöhen, rechtsverbindlich werden.





Werbung