• vom 17.09.2018, 22:58 Uhr

Europäische Union

Update: 17.09.2018, 23:02 Uhr

Maßnahmen

EU-Kommission bereitet Notgesetze für den harten Brexit vor




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Von WZ Online, APA

  • Das Ziel ist eine Rechtssicherheit für europäische Finanzinstitute.

Ziel sei es, Rechtssicherheit herzustellen für europäische Banken und Finanzfirmen, die in Großbritannien aktiv seien oder dort investiert hätten. - © APAweb/AFP, Daniel Leal-Olivas

Ziel sei es, Rechtssicherheit herzustellen für europäische Banken und Finanzfirmen, die in Großbritannien aktiv seien oder dort investiert hätten. © APAweb/AFP, Daniel Leal-Olivas

Wien/Düsseldorf. Die EU-Kommission bereitet sich ganz konkret auf den Notfall eines harten Brexit vor - und zwar im Bereich Finanzmarktregulierung. Bereits seit Monaten werde in diesem Bereich an einer Notgesetzgebung gearbeitet für den Fall, dass Großbritannien im März 2019 ohne Vertrag aus der EU ausscheidet, berichtet das "Handelsblatt" am Montagabend im Voraus unter Berufung auf EU-Kreise.

Ziel sei es, Rechtssicherheit herzustellen für europäische Banken und Finanzfirmen, die in Großbritannien aktiv seien oder dort investiert hätten. Dafür müssten viele EU-Finanzrichtlinien geändert werden etwa zu Eigenkapitalvorschriften (CRD IV) und zum Wertpapierhandel (MiFid II).

Die EU-Finanzminister und das Europaparlament müssen den Gesetzesänderungen zustimmen. Daher werde es langsam Zeit, "dass die Kommission den Wirtschaftsausschuss über ihre Pläne informiert", sagte Europaparlamentarier Markus Ferber (CSU) dem Handelsblatt. Die EU-Kommission wollte auf Anfrage keinen Kommentar zu dem Thema abgeben.





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Maßnahmen, Brexit

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Dokument erstellt am 2018-09-17 22:59:35
Letzte Änderung am 2018-09-17 23:02:16


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