Theresa May droht neues Ungemach. - © APAweb, afp, Matt Dunham

Brexit

DUP fordert Ablösung Mays1

  • Theresa May ist auf die Stimmen der konservativen Partei aus Nordirland angewiesen.

London/Brüssel. Im Brexit-Streit droht der britischen Premierministerin Theresa May neues Ungemach. Die konservative nordirische Democratic Unionist Party (DUP) drängt laut einem Bericht der Zeitung "Daily Telegraph" vom Donnerstagabend auf eine Ablösung Mays - und will andernfalls gegen die Brexit-Vereinbarung stimmen... weiter




EU-Ratspräsident Donald Tusk hält das Dokument zur Brexit-Einigung in die Kamera. - © APAweb / Reuters, Francois Lenoir

Brexit

Vorsichtiger Optimismus

  • Die EU zeigt sich mit dem Entwurf des Brexit-Abkommens zufrieden. Doch es ist nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer Vereinbarung zwischen der Gemeinschaft und Großbritannien. Der nächste wird auf einem Sondergipfel beraten.

Brüssel. (czar) Es waren die zwei Worte, die Donald Tusk benötigt hat. Bevor der EU-Ratspräsident einen Sondergipfel zum Brexit einberief, wollte er hören, dass es in den Verhandlungen um den EU-Austritt Großbritanniens "entscheidende Fortschritte" gegeben hat. Und EU-Chefverhandler Michel Barnier lieferte ihm die Formulierung... weiter




Keine sonnigen Aussichten: Die britischen Autobauer sind eng mit Zulieferern in ganz Europa verbunden. - © Jaguar Land Rover Ltd.

Brexit

Die Eckpunkte des Vertragsentwurfs4

585 Seiten umfasst der Entwurf zu dem Abkommen mit der EU zum Austritt Großbritanniens aus der EU. Darin vorgeschlagen wird auch eine 21-monatige Übergangszeit nach dem Brexit-Stichtag am 29. März 2019. Während der Übergangsphase soll ein Handelsabkommen ausverhandelt werden. Die Übergangszeit kann auch noch verlängert werden – allerdings... weiter




Der Vertragsentwurf: Ein dicker Schinken für den EU-Austritt Großbritanniens. - © APAweb, Reuters, Francois LenoirVideo

Brexit

Letzte Hürde für den Vertragsentwurf10

  • Nun muss nur noch das britische Parlament zustimmen. Dort braucht Theresa May eine Mehrheit.

London/Brüssel. Die EU und Großbritannien wollen bei einem Gipfel am 25. November die Brexit-Einigung finalisieren. EU-Ratspräsident Donald Tusk kündigte am Donnerstag in Brüssel an, der Gipfel sollte das Abkommen am Sonntag, den 25. November, finalisieren, "wenn nichts Außerordentliches passiert". Der Gipfel werde um 9.30 Uhr starten... weiter




Der EU-Brexit-Chefverhandler Michel Barnier mit dem 585 Seiten langen Dokument für eine Austrittsvereinbarung. - © APAweb/REUTERS, Francois Lenoir

Brexit

"Großbritannien bleibt unser Freund, Partner und Allierter"

  • Es soll keine "harte Grenze" zwischen Nordirland und Irland geben.

Brüssel/London. In einer ersten offiziellen Stellungnahme stellte der EU-Brexit-Chefunterhändler, Michel Barnier, das 585 Seiten lange Dokument für eine Austrittsvereinbarung der Öffentlichkeit vor.  Barnier hat die Zustimmung der britischen Regierung zum Entwurf für den Ausstiegsvertrag mit der EU als Meilenstein gewürdigt... weiter




- © Reuters/Parbul TV/Handout

Brexit

Kabinett stellt sich hinter May2

  • Nach Einigung auf Brexit-Entwurf liegt Ball bei Briten. Premierministerin kämpft mit internen Widerständen.
  • Rätselraten um mögliche Erklärung der Premierminsiterin.

London. Theresa May ist es am Mittwochabend gelungen, das Kabinett doch noch auf ihre Seite zu ziehen. Nach fünfeinhalb Stunden kontroverser und teils hitziger Debatten haben ihre Minister den Brexit-Vertragsentwurf durchgewunken, auf den sich die Unterhändler der britischen Premierministerin mit jenen der Europäischen Union am Tag davor geeinigt... weiter




EU-Chefverhandler Michel Barnier. - © afp

Brexit

Brüssel wartet auf London

  • Europas Brexit-Unterhändler Barnier könnte bald den Sondergipfel empfehlen, um den Austritt Großbritanniens abzusegnen.

Brüssel. (apa/afp) Während in London über den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union weiter heftig gestritten wird, schaut man auch in Brüssel gespannt auf die neuesten Entwicklungen auf der Insel. 17 Monate lang hat Michel Barnier mit der britischen Regierung über den Brexit verhandelt... weiter




EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström weiß sich gegen US-Autozölle zu wehren. - © APAweb / AFP, Yuri Gripas

Strafzölle

EU will bei US-Autozöllen zurückschlagen3

  • Für die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström sind "Zölle nicht mit deb WTO-Regeln vereinbar".

Berlin. Die EU droht Washington mit Vergeltungsmaßnahmen für den Fall, dass die USA Zölle auf europäische Autos einführen sollten. "Kämen die Zölle, wäre das aus unserer Sicht ein unfreundlicher Akt", sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström der Wochenzeitung "Die Zeit". Diese wären aus ihrer Sicht nicht mit den Regeln der... weiter




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