• vom 14.11.2018, 09:55 Uhr

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Update: 14.11.2018, 10:04 Uhr

Parlamentswahl

Schweden weiter ohne Regierung




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Kristersson verliert die Abstimmung, Lööf könnte den nächsten Auftrag bekommen.

Ulf Kristersson verliert die Abstimmung, und Schweden ist weiterhin ohne Regierung. - © APAweb / Reuters, TT News Agency/Henrik Montgomery

Ulf Kristersson verliert die Abstimmung, und Schweden ist weiterhin ohne Regierung. © APAweb / Reuters, TT News Agency/Henrik Montgomery

Stockholm. Der Chef der Partei Moderaterna, Ulf Kristersson, hat am Mittwoch die Wahl zum Ministerpräsidenten im schwedischen Parlament verloren. 195 von 349 Abgeordneten stimmten gegen ihn. Der konservative Politiker wollte gemeinsam mit den Christdemokraten eine Minderheitsregierung bilden.

Seine Niederlage kam nicht unerwartet. Im Vorfeld hatte Kristersson die Unterstützung seiner beiden traditionellen Partner, der Zentrumspartei und der Liberalen, verloren. Sie wollten nicht in einer Regierung sitzen, die mit den Stimmen der rechtspopulistischen Schwedendemokraten an die Macht kam.

Nach der Wahl am 9. September haben weder das bürgerliche Lager noch das rot-grüne Lager eine Mehrheit im Parlament. Die Schwedendemokraten kamen auf 17,5 Prozent.

Zentrumspartei für nächsten Versuch

"Bei dieser Abstimmung geht es nicht um Ulf Kristersson als Ministerpräsidenten, sondern darum, den Schwedendemokraten keinen entscheidenden Einfluss zu geben", sagte die Chefin der Zentrumspartei, Annie Lööf. Sie plädierte für eine blockübergreifende Zusammenarbeit. Beobachter erwarten, dass Lööf als nächstes den Auftrag bekommt, eine Regierung zu bilden.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-11-14 10:00:03
Letzte Änderung am 2018-11-14 10:04:39


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