• vom 02.02.2013, 10:35 Uhr

Europastaaten

Update: 02.02.2013, 10:38 Uhr

Norbert Darabos

Verteidigungsminister Darabos bei Münchner Sicherheitskonferenz




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  • Treffen mit israelischem Amtskollegen Barak
  • Neben dem Westbalkan ist der Nahe Osten der zweite wichtige Schwerpunkt der österreichischen Auslandsmissionen.

Verteidigungsminister Norbert Darabos nimmt an der 49. Münchner Sicherheitskonferenz teil. - © APAweb/Jäger

Verteidigungsminister Norbert Darabos nimmt an der 49. Münchner Sicherheitskonferenz teil. © APAweb/Jäger

München/Jerusalem. Verteidigungsminister Norbert Darabos nimmt an der 49. Münchner Sicherheitskonferenz teil. Am Rande der Konferenz wird er mit Israels Verteidigungsminister Ehud Barak zusammentreffen, um Gespräche über die Lage im Nahen Osten zu führen. "Neben dem Westbalkan ist der Nahe Osten der zweite wichtige Schwerpunkt der österreichischen Auslandsmissionen. Durch unser langfristiges Engagement in der Region bringen wir wichtiges Know-how und wertvolle Erfahrungswerte in die Missionen ein", so Darabos in einer Presseaussendung.


  Österreich ist mit zwei großen Blauhelm-Missionen in der Region engagiert: 155 österreichische Soldaten sichern im Rahmen der Mission UNIFIL den Frieden zwischen Israel und dem Libanon. Weitere 373 Mann sind im Rahmen der Mission UNDOF auf den Golanhöhen zwischen Israel und Syrien stationiert. Darüber hinaus ist Österreich an der UNTSO-Mission beteiligt, welche für Beobachtungsaufgaben am Sinai, Golan und im Südlibanon zuständig ist. "Damit sind wir der einzige EU-Staat, der an allen drei wichtigen UN-Missionen im Nahen Osten engagiert ist", so Darabos.

  Die Sicherheitskonferenz steht im Zeichen der jüngsten Ereignisse in den Konfliktregionen Syrien und Mali. Darüber hinaus stehen die Themen Cybersecurity und Finanzthemen innerhalb der Europäischen Union sowie die sicherheitspolitische Lage in Südosteuropa auf dem Programm. Am Sonntag steht das iranische Atomprogramm zur Debatte. Insgesamt werden 70 Außen- und Verteidigungsminister, sowie fünf EU-Kommissare zur Konferenz erwartet.




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Dokument erstellt am 2013-02-02 10:36:49
Letzte Änderung am 2013-02-02 10:38:39


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