• vom 27.03.2014, 17:49 Uhr

Europastaaten

Update: 29.03.2014, 08:34 Uhr

Slowakei

Duell um die Präsidentschaft




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    Premier Robert Fico liefert sich ein Kopf-an Kopf-Rennen mit . . .

    Premier Robert Fico liefert sich ein Kopf-an Kopf-Rennen mit . . . Premier Robert Fico liefert sich ein Kopf-an Kopf-Rennen mit . . .

    Seit Donnerstag, herrscht in der Slowakei Ruhe vor dem Sturm. Jede Wahlwerbung ist untersagt, die TV-Duelle sind geschlagen. Alles fiebert dem Samstag entgegen. Dann entscheidet sich, ob der sozialistische Premier Robert Fico neuer Staatspräsident wird oder sein Herausforderer, der politische "Nobody" Andrej Kiska.

    Einen eindeutigen Favoriten gibt es nicht, laut Beobachtern hat der Geschäftsmann und Charity-Löwe Kiska die leicht besseren Karten. Die erste Wahlrunde ging mit 28 Prozent der Stimmen an Fico, Kiska errang 24 Prozent, weit mehr als erwartet. Fico gelang es offenbar nicht, seine Anhänger zu mobilisieren. Viele wollen, dass der Premier Regierungschef bleibt und nicht in den Präsidentenpalast wechselt. Für viele schien klar, dass der Premier die Wahl ganz klar gewinnt - weshalb sie zuhause blieben.

    . . . Andrej Kiska, einem politisch unerfahrenen Millionär.

    . . . Andrej Kiska, einem politisch unerfahrenen Millionär.© epa . . . Andrej Kiska, einem politisch unerfahrenen Millionär.© epa

    Allgemein wird damit gerechnet, dass die Stimmen der in der ersten Runde ausgeschiedenen Kandidaten in Runde zwei zu Kiska wandern. Der Geschäftsmann vermochte es zuletzt allerdings nicht, bei den TV-Konfrontationen gegen Fico zu punkten. Außerdem haben sich kürzlich alle drei bisherigen Präsidenten der seit 1993 selbstständigen Slowakei dafür ausgesprochen, dass das Land einen "politisch erfahrenen Staatsmann" brauche. Auch der französische Staatschef François Hollande hat in einer Videobotschaft die "außerordentlichen Fähigkeiten" Ficos als Staatsmann gewürdigt. Unterstützung für Fico kommt vom Präsidenten des Europaparlaments Martin Schulz sowie vom tschechischen Präsidenten Milo Zeman.


    Ob sich die Slowaken davon beeindrucken lassen, lesen Sie am Samstag auf www.wienerzeitung.at




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    Dokument erstellt am 2014-03-27 17:53:08
    Letzte Änderung am 2014-03-29 08:34:11


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