• vom 11.02.2018, 11:15 Uhr

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Europäische Bischofskonferenzen

Islam in Europa ist "plural"




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Von WZ Online, APA

  • Abschlusserklärung der 5. Begegnung der Islam-Beauftragten der europäischen Bischofskonferenzen: Zu Dialog verpflichtet.

Tirana. Die Verpflichtung zum Dialog mit dem Islam auf akademischer und sozialer, aber auch religiöser und spiritueller Ebene wird in der am Wochenende veröffentlichten Abschlusserklärung der 5. Begegnung der Islam-Beauftragten der europäischen Bischofskonferenzen betont, die von 7. bis 9. Februar in der nordalbanischen Stadt Shkodra tagten.

Der Dialog sei eine "alltägliche Erfahrung mit ihren Freuden und ihren Herausforderungen", heißt es laut Kathpress in der Erklärung. "Roter Faden" der Diskussionen in Shkodra war "die Begegnung in der Mystik", die Notwendigkeit des "Dialogs der Spiritualität". Die Kontakte mit den muslimischen Gemeinschaften müssten auch auf dieser Ebene verstärkt werden, waren sich die Islam-Beauftragten der Bischofskonferenzen einig.

Der innere Weg, der in die Tiefe des menschlichen Seins als dem "einzigartigen Ort des Dialogs mit Gott" führe, mache Christen und Muslimen klar, dass sie Angehörige der selben, von Gott geschaffenen Menschheit sind. Ausgehend von dieser Erkenntnis könne der Dialog des Lebens und der Spiritualität sich entwickeln und "Beziehungen wahrer Freundschaft und wahrer Geschwisterlichkeit" wachsen lassen.

Die Berichte aus verschiedenen Ländern hätten klargemacht, dass der Islam in Europa "plural" ist, wird in dem Kommunique betont. Die Unterschiedlichkeit der islamischen Gemeinschaften bedeute auch unterschiedliche Herausforderungen für die Christen.





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Dokument erstellt am 2018-02-11 11:16:25



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