• vom 01.07.2018, 16:16 Uhr

Europastaaten

Update: 02.07.2018, 11:12 Uhr

Asylstreit

Seehofer bietet Rücktritt an




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Davor hatte Seehofer auf die Zurückweisung von Migranten beharrt. Die CDU stellte sich hinter Merkels europäischen Kurs.

Horst Seehofer soll seinen "Masterplan Migration" in der CSU-Führung verteilt haben. Dieser sehe Zurückweisungen vor. - © APAweb / afp, Pauk Zinken

Horst Seehofer soll seinen "Masterplan Migration" in der CSU-Führung verteilt haben. Dieser sehe Zurückweisungen vor. © APAweb / afp, Pauk Zinken

Berlin/München. Der deutsche Innenminister und CSU-Chef Horst Seehofer hat sein Rücktrittsangebot öffentlich bestätigt. "Ich habe ja gesagt, dass ich beide Ämter zur Verfügung stelle, dass ich das in den nächsten drei Tagen vollziehe", sagte Seehofer am frühen Montagmorgen in München.

Als "Zwischenschritt" werde man an diesem Montag aber ein Gespräch mit der CDU führen, "in der Hoffnung, dass wir uns verständigen". "Alles Weitere" werde anschließend entschieden.

"Wir wollen im Interesse dieses Landes und der Handlungsfähigkeit unserer Koalition und Regierung - die wir erhalten wollen - einen Einigungsversuch machen in dieser zentralen Frage zur Zurückweisung, alleine zu dieser Frage", betonte Seehofer. Er hoffe, dass dies gelinge. Das Gesprächsangebot sei ein Entgegenkommen von ihm an die Kanzlerin Angela Merkel und die CDU. "Sonst wäre das heute endgültig gewesen."

Unterdessen hieß es aus der CDU-Führung, dass sie offen für das von der CSU erbetene Spitzengespräch zum Asylstreit an diesem Montag in Berlin sei. Die CDU werde sich dem Ansinnen nicht verweigern, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus der CDU-Spitze. Wann das Treffen konkret stattfinden soll, war zunächst offen. Um 14.00 Uhr ist eine Sitzung der Unionsfraktion, also von allen Abgeordneten von CDU und CSU im Deutschen Bundestag, geplant.





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Dokument erstellt am 2018-07-01 16:18:40
Letzte Änderung am 2018-07-02 11:12:09


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