• vom 15.08.2018, 13:23 Uhr

Europastaaten


Türkei

Tauschgeschäfte mit Devisen wurden beschränkt




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    Die Lira-Krise ruft erneut die türkischen Bankenwächter auf den Plan. Die Aufsichtsbehörde schränkte am Mittwoch Devisen-Tauschgeschäfte heimischer Kreditinstitute mit ausländischen Investoren weiter ein. Diese Devisen-Swaps dürfen künftig nur noch 25 Prozent des Eigenkapitals einer Bank ausmachen. Bei derartigen Transaktionen werden Devisen gekauft.

    Zugleich wird vereinbart, sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder abzugeben. Geldhäuser nutzen diese Geschäfte beispielsweise, um sich gegenüber Wechselkursrisiken abzusichern.

    Die türkischen Bankenkontrolleure hatten die Swaps wegen des starken Verfalls der Lira bereits begrenzt. Die Zentralbank des Landes kündigte zudem an, alle nötigen Schritte zu unternehmen, um die Liquiditätsversorgung der Geschäftsbanken sicherzustellen.

    Die Lira erholte sich am Mittwoch weiter, nachdem sie zum Dollar am Montag ein Rekordtief von 7,24 markiert hatte. Aktuell kostet ein Dollar 6,0 Lira.





    Schlagwörter

    Türkei, Lira-Verfall

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-08-15 11:27:17
    Letzte Änderung am 2018-08-15 13:06:47


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