• vom 05.09.2018, 15:20 Uhr

Europastaaten

Update: 05.09.2018, 15:25 Uhr

Rassismus

Merkel verurteilt Ereignisse in Chemnitz




  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (9)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA, dpa

  • Die Bilder aus Chemnitz hätten Hass und Verfolgung gezeigt, davon "müsse man sich distanzieren".

Merkel reagierte damit auf Vorwürfe von AfD-Chef Jörg Meuthen, der sie zu einer Entschuldigung wegen ihrer ursprünglichen Reaktion und zur Entlassung ihres Regierungssprechers Steffen Seibert aufgefordert hatte. - © APAweb/AP, Markus Schreiber

Merkel reagierte damit auf Vorwürfe von AfD-Chef Jörg Meuthen, der sie zu einer Entschuldigung wegen ihrer ursprünglichen Reaktion und zur Entlassung ihres Regierungssprechers Steffen Seibert aufgefordert hatte. © APAweb/AP, Markus Schreiber

Berlin. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Verurteilung der Ausschreitungen und Proteste in Chemnitz bekräftigt. Es habe Bilder gegeben, die "sehr klar Hass und damit auch die Verfolgung unschuldiger Menschen" gezeigt hätten. Davon müsse man sich distanzieren, sagte Merkel am Mittwoch in Berlin. "Damit ist alles gesagt", fügte sie hinzu.

Merkel reagierte damit auf Vorwürfe von AfD-Chef Jörg Meuthen, der sie zu einer Entschuldigung wegen ihrer ursprünglichen Reaktion und zur Entlassung ihres Regierungssprechers Steffen Seibert aufgefordert hatte. Merkel und Seibert hatten von "Hetzjagden" gesprochen. Dem widersprach aber Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer am Mittwoch. Der CDU-Politiker sagte im Dresdner Landtag: "Klar ist: Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd und keine Pogrome."





Schlagwörter

Rassismus, Chemnitz

1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2018-09-05 15:24:10
Letzte Änderung am 2018-09-05 15:25:07


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. "Schon Gedanke an weichen Brexit ist Verrat"
  2. Fast alle Spitzenkandidaten stehen fest
  3. "Mir ging es darum, in Sicherheit zu sein"
  4. Für eine "Armee der Europäer"
  5. Einigkeit mit Ablaufdatum
Meistkommentiert
  1. Historische Schlappe für May
  2. "Boshaftigkeitsverbot" eines Bürgermeisters
  3. Schottland fordert eine neue Volksabstimmung
  4. "No Deal wäre nationaler Selbstmord"
  5. "Mir ging es darum, in Sicherheit zu sein"

Werbung




Werbung