• vom 10.09.2018, 13:25 Uhr

Europastaaten

Update: 10.09.2018, 13:41 Uhr

Schweden

Sozialdemokraten wollen Blockgrenzen sprengen




  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (2)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA, dpa

  • Schwedens Sozialdemokraten wollen auch mit Parteien außerhalb ihres Rot-Grünen Blocks sprechen.

"Mit welchen Parteien wir sprechen, werden wir versuchen, für uns zu behalten", kündigte Fraktionschef Anders Ygeman am Montag an.

"Mit welchen Parteien wir sprechen, werden wir versuchen, für uns zu behalten", kündigte Fraktionschef Anders Ygeman am Montag an.© APAweb / AFP, Emmanuel Dudand "Mit welchen Parteien wir sprechen, werden wir versuchen, für uns zu behalten", kündigte Fraktionschef Anders Ygeman am Montag an.© APAweb / AFP, Emmanuel Dudand

Stockholm. Schwedens Sozialdemokraten wollen nach dem Patt bei der Wahl eine Regierung bilden, die über die traditionellen Blockgrenzen hinausgeht. "Mit welchen Parteien wir sprechen, werden wir versuchen, für uns zu behalten", kündigte Fraktionschef Anders Ygeman am Montag an.

Klar sei, dass die Sozialdemokraten als größte Partei das Recht für sich beanspruchten, den Ministerpräsidenten zu stellen. "Das ist der natürliche Ausgangspunkt für die Diskussion", sagte Ygeman.

Keine Zusammenarbeit mit den Schwedendemokraten

Die Auflösung der alten Blockgrenzen wird voraussichtlich nötig sein, wenn die traditionellen Parteien nicht mit den starken Rechtspopulisten zusammenarbeiten wollen. Weder der rot-grüne, noch der liberal-konservative Block kann nach dem vorläufigen Wahlergebnis allein tragfähig regieren.

Eine Zusammenarbeit mit den einwanderungsfeindlichen Schwedendemokraten werde es nicht geben, betonte Ygeman erneut. Er könne sich aber auch nicht vorstellen, eine mögliche liberal-konservative Minderheitsregierung zu dulden. "Ich will heute keine Regierungsalternative ausschließen", sagte der ehemalige Innenminister. "Aber dass wir Unterstützungspartei für eine bürgerliche Regierung sein sollen, halte ich für völlig ausgeschlossen."





1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-09-10 13:29:50
Letzte Änderung am 2018-09-10 13:41:55


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Entwurf "verheerend" für Schottland
  2. "Großbritannien bleibt unser Freund, Partner und Allierter"
  3. AfD gerät unter Druck
  4. "EU, dreckige Ratten"
  5. EU will bei US-Autozöllen zurückschlagen
Meistkommentiert
  1. Merkel warnt vor Rückkehr des Nationalismus
  2. Innenministerium bereitet Entlassung Maaßens vor
  3. Bundestagsverwaltung nimmt AfD-Parteispenden unter die Lupe
  4. Macrons europäische Friedensfeier
  5. Merkel: Gleichberechtigung ist noch nicht erreicht

Werbung




Werbung