Um das Burgtheater kümmert sich ab Mitte Jänner ein neuer kaufmännischer Geschäftsführer. - ©Georg Soulek/Burgtheater

Burgtheater

Robert Beutler wird neuer Geschäftsführer1

  • Der bisherige Stellvertreter folgt auf Thomas Königstorfer und wird für fünf Jahre bestellt.

Wien. Robert Beutler, bisher stellvertretender kaufmännischer Geschäftsführer im Burgtheater, wird ab 15. Jänner 2019 kaufmännischer Geschäftsführer des Hauses. Er folgt auf Thomas Königstorfer, der an das Landestheater Linz wechselt, und ist auf fünf Jahre bestellt. Im Ausschreibungs- und Bewerbungsverfahren habe sich Beutler unter 21 Kandidaten... weiter





Ornamente in Hülle und Fülle: ein restauriertes Detail. - © Pöhn

Staatsoper

"Kopf hoch!": Die Staatsopernräume sind restauriert1

Wien. (irr) Wer die Schwindloggia der Wiener Staatsoper einmal mit regem Blick durchstreift hat, weiß: Es ist dies nicht nur ein Pausenraum, sondern ein Tempel für die Figuren aus Mozarts "Zauberflöte". Nun verströmen die Tiere und Märchenwesen auf den Malereien und Ornamenten wieder ihre Farbenfülle: Die Restaurierung der Loggia ist abgeschlossen... weiter




Einwandfrei: Hila Fahima als Königin der Nacht. - © Staatsoper/Pöhn

Opernkritik

Volksnähe mit Mozart

  • "Die Zauberflöte" ist an die Staatsoper zurückgekehrt.

Mozarts "Zauberflöte" lebt auch und in erster Linie von ihrer Volksnähe. Hochkultur im Gewand des Vorstadttheaters: Dieses Konzept funktioniert noch heute, das zeigt sich derzeit klar an der Wiener Staatsoper. Dort ist es vor allem der Papageno, der das Publikum in der Hand hat. Rollendebütant Clemens Unterreiner passt die Partie wie auf den Leib... weiter




Theaterkritik

Nina Kusturica inszeniert Shumona Sinhas "Erschlagt die Armen" im Werk X.

  • Nina Kusturica zeigt die Erstaufführung des Skandalromans "Erschlagt die Armen".

Der Schauspieler Oliver Huether, bekleidet mit grellorangem Sportdress, zupft an der Gitarre und gibt den Schmachtfetzen "Volare" zum Besten. Kaum singt er eine Silbe, wird er von seinen Mitspielerinnen Zeynep Buyraç und Veronika Glatzner unterbrochen und harsch korrigiert. Die beiden triezen den bemitleidenswerten Sänger, es ist kaum zu ertragen... weiter




Neu im Wald: Mariam Battistelli als Gretel. - © Michael Poehn/Staatsoper

Opernkritik

Saftiger Hexenschmaus2

  • "Hänsel und Gretel", knapp vor Weihnachten zurück an der Wiener Staatsoper.

Es gibt Werke, die kehren zu Weihnachten so sicher wie fast grundlos wieder. Im Fernsehen etwa der Actionkracher "Die Hard" - eine Baller-Orgie mit Bruce Willis, die immerhin am Heiligen Abend spielt. Die Opernhäuser wiederum setzen auf "Hänsel und Gretel", ein Stück gänzlich ohne Bezug zur Bescherung - einmal abgesehen davon, dass es an einem 23... weiter




Michael Dangl in der Rolle des Fortunatus Wurzel. - © apa/H. Neubauer

Theater

Bescheidene Bescheidenheit8

  • "Der Bauer als Millionär" von Ferdinand Raimund im Theater in der Josefstadt.

Geisterparade schon mitten unter den einströmenden Zuschauern, ehe der Josefstädter Entschwebeluster erlischt. Hier ein Herr in Schwarz unter überhohem Zylinder, dort ein Hase wie ein Clown im weißen Overall mit Karotte als Bijou. Der Bühnenvorhang ist einen Spalt breit hochgezogen, da muss auch ein Geist sich flachlegen wie ein Toter... weiter




Harald Schmidt sagt etwas, Michael Niavarani haut sich ab. Nicht das ganze, aber ein Gutteil des Konzepts dieses Abends. - © Marcella Ruiz Cruz

Kabarett

Harald Schmidt, Michael Niavarani und ihre Prostata26

  • Effiziente Schließtag-Bespielung mit den Humorgrößen Harald Schmidt und Michael Niavarani im Burgtheater.

"Wir machen hier jetzt ein Gespräch, habe ich im Programm gelesen", sagt Harald Schmidt gleich zu Beginn zu Michael Niavarani. Sagte es mit dieser lässigen Arroganz, die so typisch für die Late-Show-Legende ist und die man eigentlich nur ihm wirklich verzeiht. Und irgendwie hat es ja auch gestimmt. So wirklich vorbereitet wirkten die beiden... weiter




Stefan Leonhardsberger singt und tanzt, Martin Schmid schaut hinreißend verzweifelt drein. - © Foto: Jan Frankl

Liederabend

Ein Austro-Liederabend1

  • Stefan Leonhardsberger textet internationale Hits um.

Die größten Hits der Popgeschichte (inklusive Austropop) mit neuem Text - ein Konzept für einen Liederabend, das man nicht unbedingt als originell bezeichnen kann. Und doch funktioniert es auch bei Stefan Leonhardsberger und Martin Schmid. Denn der Oberösterreicher und der Bayer haben nicht nur selbst viel Spaß an ihrem Tun... weiter




Rabtaldirndln als Mordschwestern: v.l.: Rosa Degen-Faschinger, Barbara Carli, Gudrun Maier. - © Christine MiessInterview

Theaterkollektiv

Rabtaldirndln zum 15-Jahr-Jubiläum

  • Warum lachen die Rabtaldirndln nie auf Fotos und was interessiert die Performerinnen an den Lainzer Mordschwestern? Eine Begegnung zum 15-Jahr-Jubiläum des Bühnen-Kollektivs.

Seit den 1990er Jahren kursiert das Schlagwort postdramatisches Theater - bei dem es mehr um performatives Erzählen denn um Wiedergabe eines vorgefertigten Stücks geht. Theaterkollektive aus der freien Szene haben seitdem dieses Spielfeld erkundetet. In England erprobte Tim Etchels mit "Forced Entertainment" neue Formen des Storytellings... weiter




Theaterkritik

Rabtaldirndln im brut

Sie sollten pflegen, aber sie töteten. Vier Krankenschwestern füllten 1989 die Spalten im Sensationsboulevard, als aufgedeckt wurde, dass sie im Lainzer Spital über 200 Patienten mit Wasser erstickt hatten ("Mundpflege"). Fasziniert lasen die Berichte damals auch Barbara Carli, Rosa Degen-Faschinger und Gudrun Maier vom steirischen... weiter




- © Monika Rittershaus

Opernkritik

"Euryanthe" als packendes Kammerspiel13

  • Carl Maria von Webers Rarität am Theater an der Wien.

Die Ouvertüre verirrt sich zwar ab und an in ein Konzertprogramm, das ganze Werk hingegen fristet im heutigen Opernbetrieb ein Schattendasein. Zu Unrecht, denn die Musik ist durch und durch meisterhaft, und die Handlung des viel gescholtenen Librettos lässt sich problemlos auf das Wesentliche - zeitlose seelische Konflikte - reduzieren... weiter




comedy

Eine zähe Auswärtspartie1

  • Der Deutsche Vincent Pfäfflin hatte es in Wien schwer.

Was Deutsche und Österreicher trennt, ist die gemeinsame Sprache. Diesen alten Spruch kennt auch Vincent Pfäfflin. Und so warnt der deutsche Comedian, der seine Kindheit in den USA verbracht hat, sein österreichisches Publikum im Wiener Stadtsaal vor: "Ich weiß nicht, ob ihr meine Witze verstehen werdet... weiter




Simone Solga zollt Merkel "große Bewunderung, sich in der Männerwelt auf politischem Parkett behauptet zu haben". - © D.Reichenbach

Kabarett

Und die Sakkos bekommt dann Kim1

  • Simone Solga, die "Souffleuse der Kanzlerin", über Angela Merkel als Vorbild für Frauen, die AfD und politisches Kabarett.

Seit 2005 ist Angela Merkel deutsche Kanzlerin. Genauso lange hat sie eine "Kanzlersouffleuse": die Kabarettistin Simone Solga, die ihr drittes Soloprogramm so genannt hat und sich seither an der deutschen Innenpolitik abarbeitet. Mit ihrem inzwischen vierten Merkel-Programm, "Das gibt Ärger", gastiert die 55-jährige Thüringerin am 31... weiter




Miriam Fussenegger, Caroline Frank. - © Sophie Menegaldo

Theaterkritik

Blutrache von Jethro Compton im Rabenhof Theater7

  • Der Alpenwestern "Blutrache", uraufgeführt im Rabenhof Theater.

Theaternebel wabert über die Bühne des Rabenhof Theaters. Eine Schauspielerin in bodenlanger tiefschwarzer Tracht schlängelt sich über die mit Baumstämmen vollgestellte Bühne, positioniert sich an der Rampe, legt die Schrotflinten-Attrappe an und feuert frontal ins Publikum. Peng. Äußerst effektvoll beginnt die Uraufführung von "Blutrache"... weiter




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Sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht, Wien-Ottakring, 1913 "Der Bauerntanz", entstanden um 1568.