Gernot Walter (r.) tut Gunkl merkbar gut. - © Robert Peres
Gernot Walter (r.) tut Gunkl merkbar gut. - © Robert Peres

Wenn es sich Günther Paal alias Gunkl und Gerhard Walter zu zweit auf der Bühne gemütlich machen, wird es garantiert unterhaltsam. Denn da treffen Herz (Walter) und Hirn (Gunkl) aufeinander und gehen eine Art Symbiose ein. Wobei Gunkls Hirn die Herzen des Publikums erobert, wenn er kluge Antworten auf teilweise bewusst abstruse Fragen Walters gibt.

In der Fortsetzung von "Herz & Hirn" widmen die beiden Atheisten unter anderem der Frage, ob es auch für sie ein Paradies gibt. "Was, wenn wir uns doch irren?", fragt Walter. Daraus ergeben sich irrwitzige Theorien, die Gunkl mit todernsten Erklärungen wie jener, warum er nicht unsterblich sein möchte, konterkariert - oder andersrum. Auch die Kuriosität, dass Menschen sich selbst heiraten - und was das für die Hochzeitsnacht bedeutet - wird entsprechend gewürdigt. Bei diesen und anderen Zerebralmasturbationen entfalten der bodenständige Walter und der hochgeistige Gunkl ihre volle Wirkung.