• vom 27.11.2018, 18:00 Uhr

Bühne

Update: 28.11.2018, 13:01 Uhr

Kabarettpreis

Ein Abend mit Urgesteinen und Newcomer


Förderpreisgewinner Christoph Fritz mit Moderatorin Verena Scheitz und "vormagazin"-Chefredakteur Christoph Langecker. - © Moritz Ziegler  ". . . trink ma noch a Viertel oder zwa?" Die EAV-Urgesteine Thomas Spitzer (l.) und Klaus Eberhartinger sangen zwar nicht ihren legendären "Insp. Tatü", dafür aber unter anderem eine ihrem Alter angepasste "Märchenprinz"-Version. - © Moritz Ziegler  Martin Puntigam (im schwarzen Sakko) und das "Science Busters"-Team. - © WZ / Moritz Ziegler  Gunkl räumte gleich doppelt ab: Erst überreichte ihm Thomas Lackner von der HDI-Versicherung den Hauptpreis (Bild), später bekam er mit den "Science Busters" den Publikumspreis. - © Moritz Ziegler  TU-Wien-Rektorin Sabine Seidler hielt die Laudatio für die "Science Busters". - © Moritz Ziegler  <div>Paul Pizzera (l.) und Otto Jaus sorgen zwischendurch für musikalische Unterhaltung . . .<br /></div> - © WZ / Moritz Ziegler  . . . und bekamen von der EAV selbst ein Geschenk. - © Moritz Ziegler 



  • Sehenswert (2)





  • Der Österreichischer Kabarettpreis 2018 in Bildern.

Wäre der vor drei Jahren verstorbene TU-Professor Heinz Oberhummer nicht Atheist gewesen, sondern Katholik, hätte er vielleicht am Montagabend als Engerl von seiner Wolke heruntergelächelt und sich gefreut: Denn sein "Baby", die 2007 von ihm gemeinsam mit Physiker Werner Gruber und Kabarettist Martin Puntigam gegründeten "Science Busters" haben beim Österreichischen Kabarettpreis 2018 den Publikumspreis abgestaubt. Online-Voting setzte sich das Format gegen neun andere nominierte satirische TV-Produktionen durch.

"Science Busters"-MC Martin Puntigam nahm den Preis im Rahmen einer feierlichen Gala im Globe Wien stellvertretend für das Team (zu dem inzwischen mehrere Gastwissenschafter gehören) mit den Worten entgegen: "Publikumspreise sind natürlich die schönsten Preise. Man soll sich hüten, wenn man einen Publikumspreis bekommt, sich nicht darüber zu freuen. Und wir freuen uns wirklich sehr." Die "Science Busters" starten ihre neue Staffel übrigens am 4. Dezember, jeweils dienstags um 23 Uhr werden in ORF eins physikalische Rätsel gelöst und Mythen zerstört, unter anderem auch unter mitwirkung von Kabarettist und Klingenschmied Günther Paal.

Information

Die Verleihungsgala vom Montag wird dann am Freitag, 14. Dezember, um 22.15 Uhr in ORF eins ausgestrahlt.


Letzterer bekam heuer den Hauptpreis für sein Programm "Zwischen Ist und Soll – Menschsein halt", der Förderpreis ging an Christoph Fritz ("Das jüngste Gesicht"). Mit dem Sonderpreis fürs Lebenswerk wurde die in Auflösung begriffene EAV ausgezeichnet. Deren Frontman Klaus Eberhartinger moderiert ab 15. März 2019 wieder "Dancing Stars" in ORF eins, bevor es auf große Abschiedstournee geht. Die Verleihungsgala vom Montag wird dann am Freitag, 14. Dezember, um 22.15 Uhr in ORF eins ausgestrahlt.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-11-27 16:08:02
Letzte Änderung am 2018-11-28 13:01:06

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Förderpreisgewinner Christoph Fritz mit Moderatorin Verena Scheitz und "vormagazin"-Chefredakteur Christoph Langecker.

Peter Handke bei der Verleihung des 19. Wiener Theaterpreises "Nestroy" im Theater an der Wien. Hier mit dem Preis für sein Lebenswerk. Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher

Sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht, Wien-Ottakring, 1913 "Der Bauerntanz", entstanden um 1568.


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