• vom 21.01.2019, 10:51 Uhr

Bühne

Update: 21.01.2019, 10:53 Uhr

Inszenierung

Salzburger Mozartwoche eröffnet mit szenischem Spektakel




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Von WZ Online, APA

  • Neu-Intendant Rolando Villazon bittet zur Mozartwoche Stars wie Cecilia Bartoli, Rene Pape und Andras Schiff in die Stiftung Mozarteum.

Wie Villazon schon bei der Präsentation seines ersten Mozartwochenprogramms betonte, soll den szenischen Produktionen in seiner Amtszeit mehr Platz eingeräumt werden. So ist 2019 auch eine Ballettgala programmiert, die die neue Zusammenarbeit der Mozartwoche mit dem Salzburger Landestheater eröffnet. - © APA/HKT/NEUMAYR/LEO

Wie Villazon schon bei der Präsentation seines ersten Mozartwochenprogramms betonte, soll den szenischen Produktionen in seiner Amtszeit mehr Platz eingeräumt werden. So ist 2019 auch eine Ballettgala programmiert, die die neue Zusammenarbeit der Mozartwoche mit dem Salzburger Landestheater eröffnet. © APA/HKT/NEUMAYR/LEO

Salzburg. Zur Eröffnung der ersten Mozartwoche von Neo-Intendant Rolando Villazon wird ein szenisches Spektakel der Extraklasse versprochen: "Thamos, König in Ägypten". Die katalanische Gruppe La Fura dels Baus inszeniert Mozarts Theatermusik in der Felsenreitschule als Zeitreise ins Jahr 3.000 v. Chr. Bass Rene Pape übernimmt die Rolle des Vaters des Titelhelden, der von Nutthaporn Thammathi gesungen wird.

Die Inszenierungen der Katalanen sind als "bildgewaltige Theatererlebnisse" bekannt. In der Felsenreitschule soll per Laserprojektion eine unterirdische Pyramide simuliert werden, die dem Publikum den Eindruck vermitteln soll, dass es sich unter der Erde befindet. Die weibliche Titelpartie übernimmt die Sopranistin Fatma Said. Unterstützt werden die Solisten vom Salzburger Bachchor, der die Chorpassagen, für das Werk KV 345 des damals erst 17-jährigen Mozarts übernimmt.

Beliebte Stammgäste geben sich ein Stelldichein

Chor, das ist neben Mozart das zweite große Thema bei der Mozartwoche 2019. Gleich beim Eröffnungskonzert wird der Chor der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Riccardo Minasi sein Debüt beim Festival geben. Als beliebte Stammgäste sind auch dieses Jahr wieder die Wiener Philharmoniker mit den Dirigenten Adam Fischer und Andres Orozco-Estrada vertreten. Auf der Gästeliste von Rolando Villazon finden sich auch aus solistischer Sicht einige große Namen der Klassikszene. Cecilia Bartoli gibt zusammen mit Andras Schiff ein Arienkonzert, Violinist Renaud Capucon spielt mit Alexander Lonquich, seine Kollegin Janine Jansen tritt mit den Wiener Philharmonikern auf, und zum Abschlusskonzert kommt Sopranistin Olga Peretyatko nach Salzburg.

Wie Villazon schon bei der Präsentation seines ersten Mozartwochenprogramms betonte, soll den szenischen Produktionen in seiner Amtszeit mehr Platz eingeräumt werden. So ist 2019 auch eine Ballettgala programmiert, die die neue Zusammenarbeit der Mozartwoche mit dem Salzburger Landestheater eröffnet. Die Neuproduktion im Salzburger Landestheater ist eine Symbiose aus Mozarts Werken und eigens choreografierten Performances des Leiters des Balletts des Landestheaters Reginaldo Oliveira.

"Die ganze Stadt soll Mozarts Geburtstag feiern", wünscht sich Villazon. Für den 27. Jänner, den Geburtstag des Komponisten, hat er sich deshalb etwas besonderes überlegt. Zusammen mit Los Mariachis Negros wird er an verschiedenen öffentlichen Plätzen Salzburgs auftreten und wie in seiner Heimat Mexiko feiern. Zu den ausgefalleneren Veranstaltungen gehören in diesem Jahr außerdem ein Mozart-Kabarett, Brieflesungen und ein kulinarischer Abend mit Speisen wie zu Mozarts Zeiten, den Starkoch Alfons Schubeck gestalten wird. Villazon selbst wird außerdem einige Künstlergespräche führen.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2019-01-21 10:52:52
Letzte Änderung am 2019-01-21 10:53:49



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