Der Lange und der Kurze unterwegs im gespielten Auto. Der Humor von BlöZinger lebt auch von den Unterschieden zwischen Roland Penzinger (l.) und Robert Blöchl. Foto: Matthias Ketz - © MATTHIAS KETZ
Der Lange und der Kurze unterwegs im gespielten Auto. Der Humor von BlöZinger lebt auch von den Unterschieden zwischen Roland Penzinger (l.) und Robert Blöchl. Foto: Matthias Ketz - © MATTHIAS KETZ

Sieben Programme haben Robert Blöchl und Roland Penzinger alias BlöZinger auf der Habenseite. Für Nummer acht haben sie es sich einfach und daraus einfach ein Best of gemacht - könnte man sagen. Doch so einfach ist es dann gar nicht, denn die beiden Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises 2019 machen auch diesmal das, was sie schon bisher stets getan haben: Sie erzählen eine große Geschichte aus vielen Einzelszenen. Nur dass die Versatzstücke dafür diesmal aus den vorangegangenen Programmen stammen.

Mitunter sind es nur ein paar Adaptionen, die jeweils notwendig waren, damit die Überleitungen funktionieren, während ihre verschiedenen Figuren im Zug, im Auto oder im Wald unterwegs sind. Und allesamt haben sie in irgendeiner Weise mit dem Tod zu tun, sei es mit einer Beerdigung als Reiseziel, dem Verstreuen von Asche oder einem Rendezvous mit dem Gevatter höchstpersönlich. Nur manche Handlungen hätten sie vielleicht noch ein wenig stärker verbinden können. Andererseits kommen ihnen die gegenseitigen Rückbezüge zupass, die sie in den bisherigen Programmen ohnehin hatten.

Schnelle Wechsel

So zappen sie sich fröhlich durch und wechseln auch innerhalb der Szenen schnell zwischen den verschiedenen Figuren. Dabei kommen sie ganz ohne Requisiten aus. Umso mehr feinen, bissig-schwarzen Humor setzen sie ein. Ganz, wie man es aus den ersten sieben Programmen kennt.