Der neue Festwochen-Intendant Christophe Slagmuylder gewinnt das Publikum Schritt für Schritt zurück. - © Andreas Jakwerth
Der neue Festwochen-Intendant Christophe Slagmuylder gewinnt das Publikum Schritt für Schritt zurück. - © Andreas Jakwerth

Die Wiener Festwochen hatten heuer insgesamt 102.549 Besucher. Bei 41 Produktionen mit Eintritt wurden 44.423 Karten aufgelegt und 39.032 ausgegeben. 14 Produktionen waren ausverkauft. Angebote bei freiem Eintritt wurden von 63.517 Personen wahrgenommen. Die Gesamtauslastung beträgt 87,86 Prozent. Die Ticketerlöse belaufen sich auf 768.070,26 Euro netto.

Die Zahlen bedeuten minimale Steigerungen gegenüber der Vorsaison: Die vorige Ausgabe der Wiener Festwochen, die zweite unter Intendant Tomas Zierhofer-Kin, hatte 101.044 Besucher angezogen und eine Auslastung von 87,2 Prozent verzeichnet. Die Ticketerlöse konnten allerdings um gleich 180.000 Euro gesteigert werden.

"Die Wiener Festwochen 2019 waren ein erster Versuch, der zahlreiche Intentionen verfolgte und dem große Erwartungen vorausgingen. Vieles gilt es weiterzudenken und weiterzuentwickeln. Mit einer Zuversicht, die auf den vielen begeisterten Stimmen des Wiener Publikums basiert, freuen wir uns auf das nächste Jahr", heißt es in einem Statement des Intendanten Christophe Slagmuylder zu seinem ersten Festival, das "mit einer positiven Stimmung zu Ende gegangen" sei: "Vertrauen, Neugierde und Anteilnahme am Festival konnten (wieder) aufgebaut werden; ein großes, enthusiastisches Publikum setzte sich aufmerksam mit dem Programm auseinander."

"Diese Ausgabe, die in sehr kurzer Zeit zusammengestellt werden musste, zeigt zukünftige Ausrichtungen der Wiener Festwochen und stellt den Beginn eines Nachdenkens darüber dar, welche Rolle, welchen Platz und welchen Inhalt das Festival in der Stadt einnehmen soll. Sie schlägt neue Wege vor und unterstreicht die Notwendigkeit einer Veränderung hin zu einer stabilen und nachhaltigen Institution, die zeitgenössische Dringlichkeiten adressiert und die aktuelle künstlerische Landschaft in ihrer Diversität reflektiert", so Slagmuylder.