Die Bregenzer Festspiele haben den Vertrag von Intendantin Elisabeth Sobotka vorzeitig bis September 2024 verlängert. Ihr bisheriger Vertrag wäre im September 2022 ausgelaufen. Der Vorstand der Bregenzer Festspiele Privatstiftung unter Vorsitz von Hans-Peter Metzler habe die Verlängerung für die aus Wien stammende Kulturmanagerin einstimmig beschlossen, informierte das Festival am Freitag.

Elisabeth Sobotka wurde im Juli 2012 als Nachfolgerin von David Pountney bekannt gegeben, 2015 nahm sie ihre Tätigkeit am Bodensee auf. "Elisabeth Sobotka hat die Bregenzer Festspiele zu neuen, sehr großen Erfolgen geführt und das künstlerische Profil des Festivals konsequent weiterentwickelt. Wir freuen uns auf die weiteren gemeinsamen Jahre mit ihr", sagte Festspielpräsident Metzler.

"Inspirierende Zusammenarbeit

"Die Bregenzer Festspiele sind ein großartiger Ort für künstlerische Prozesse und Entwicklungen. Meine Aufgabe als Intendantin empfinde ich als erfüllend, und die Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen, Künstlern und Mitarbeitenden als sehr inspirierend. Ich freue mich sehr, dass ich in dieser Aufgabe bestätigt wurde", so die Intendantin.

Die 2002 gegründete Bregenzer Festspiele Privatstiftung ist Alleineigentümerin der Bregenzer Festspiele GmbH, die die Bregenzer Festspiele alljährlich veranstaltet. Mitglieder des Stiftungsvorstandes sind neben Präsident Hans-Peter Metzler die Vizepräsidenten Verena Brunner-Loss und Vizepräsident Wilhelm Muzyczyn sowie Michael Grahammer und Sabine Haag. Sobotka ist für die künstlerischen Belange zuständig. Sie  teilt sich die Geschäftsführung mit dem kaufmännischen Leiter Michael Diem. (apa)