Nach sieben Jahren und vier Programmen hat Markus Hauptmann genug: Der Herr Lehrerin (Eigenzitat) und Kabarettist trägt sein pädagogisches Alter Ego auf offener Bühne zu Grab. Zum Abschied gibt’s für die Bühnenfigur saftige Abschiedsworte vom Elternvereinsvorsitzenden und von Hauptmann selbst noch einmal zahlreiche Schulanekdoten, auch in satirischen Liedern, in denen er diesmal auch dem großen Peter Alexander huldigt. Dabei trägt ihn wieder sein kongenialer Bühnenpartner Martin Mader am Keyboard durch den Abend.

Alexa und Peter Alexander

Es soll jedenfalls sein letztes Lehrer-Kabarettprogramm sein, im nächsten will er sich dann wieder verstärkt der 80er-Jahre-Nostalgie widmen. Einen Vorgeschmack darauf gibt er schon einmal in der zweiten Hälfte des Abends, wenn er aus seiner Jugendzeit erzählt, als wir uns noch nicht von Alexa abhören ließen und der ORF noch Peter-Alexander-Filme im Programm hatte.

Davor plaudert der Pädagoge aber eben noch einmal aus dem Unterricht und sorgt damit für ein eher verzweifeltes Lachen: Man könnte das alles ja wirklich ulkig finden - würde er damit nicht ausgerechnet den Zustand des Ausbildungssystems für unsere Zukunft (sprich: unsere Kinder) beschreiben. Denn bei aller Überspitzung ist halt doch viel Wahres drin. Andererseits: Solange es so sichtlich begeisterte Lehrkräfte wie Hauptmann gibt, besteht noch Hoffnung.

Markus Hauptmann:

Was Sie nie über Lehrer wissen wollten

Termine & Info: www.markushauptmann.com