Im Kino ist das Werk ein Klassiker, David Schalko hat es als Serie umgesetzt: Fritz Langs "M - Eine Stadt sucht einen Mörder" sorgte 1931 mit Peter Lorre in der Hauptrolle für Furore und prägte danach ganze Generationen von Filmliebhabern. Nun wird die für den 21. Mai geplante Uraufführung des Stoffs am Münchner Residenztheater wegen der Coronakrise abgesagt. Stattdessen gibt es ein Hörspiel.

Eine erste Fassung der Arbeit von Schorsch Kamerun und Cathy von Eck wird am geplanten Uraufführungsabend als Hörspiel im Bayerischen Rundfunk gesendet. "Dieses in seiner Zusammenarbeit einmalige Audio-, Film- und Musiktheaterformat ist ein Beschreibungs- und Reaktionsversuch auf die Schrecken und Chancen der Gegenwart mit ihren realen und empfundenen Ängsten, ihren Einschränkungs- und Solidaritätsreflexen, sowie auf die Herausstellung von Zukunft für menschenverzaubernde Transformationen", heißt es am Montag in einer Aussendung. "M (1) - Eine Stadt sucht einen Mörder (Wer hat Angst vor was eigentlich?)" wird als erster Teil einer nunmehr dreischichtigen Premiere um 21 Uhr im Hörspielprogramm auf Bayern 2 und auf der BR KulturBühne und auf den Websites von Residenztheater und Münchener Biennale im Netz stattfinden.

Teil 2 und 3 des Triptychons - "M (2) - Eine Stadt sucht einen Mörder (Wem nützt welcher Schrecken?)" und "M (3) - Eine Stadt sucht einen Mörder (Hässliche Furcht oder schönste Gegenwehr?)" sind in Planung.(apa)