15 Millionen Euro beträgt die erste Tranche für die Liquiditätssicherung von Bundesmuseen und Bundestheater bis zum Herbst, über die nun laut Kulturministerium mit dem Finanzministerium Einigung erzielt wurde. 10 Millionen davon gehen an die Museen, 5 Millionen an die Theater. Die Kurzarbeit wird beendet, die Arbeitsplätze sollen möglichst erhalten bleiben. Bis Jahresende sind weitere Mittel akkordiert, hieß es.

Die zweite Tranche sei in ihrer endgültigen Höhe noch offen, da sie "sich nach der weiteren Entwicklung in den Häusern und auch der Pandemie richtet", so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer  in einem schriftlichen Statement. "Grundsätzlich wurden die Prognosen aber in Zusammenarbeit mit den Bundesmuseen und Bundestheatern erstellt."

Die Bundesmuseen (im Bild das KHM) starten eine Sommeraktion: Von 1. Juli bis 15. September kostet die Bundesmuseums-Card, mit der man sämtliche Museen besuchen kann nur 19 Euro. - © APAWeb /ROLAND SCHLAGER
Die Bundesmuseen (im Bild das KHM) starten eine Sommeraktion: Von 1. Juli bis 15. September kostet die Bundesmuseums-Card, mit der man sämtliche Museen besuchen kann nur 19 Euro. - © APAWeb /ROLAND SCHLAGER

Kulturbetriebe laufen wieder an

Diese zusätzlichen Mittel sollen dafür sorgen, "dass die Häuser ihrem Kultur-Auftrag in angemessener Weise nachkommen können. Gleichzeitig erwarte ich mir von den Institutionen, dass sie alles in Ihrer Macht Stehende tun, um mit den Ihnen zugestandenen Mitteln so sorgsam wie möglich umzugehen. Ich möchte an alle Menschen, die in Österreich leben, appellieren: Wir haben jetzt wieder einen Kulturbetrieb - auch wenn er noch nicht so ist, wie wir ihn kennen - nutzen Sie diesen auch!"

Als zusätzlichen Anreiz dafür wurde für die Bundesmuseen-Card eine Sommeraktion eingeführt. Von 1. Juli bis 15. September kostet diese "Streifenkarte" für je einen Besuch in allen acht Bundesmuseen 19 Euro statt 59 Euro. "Ich freue mich, dass wir uns mit den Bundesmuseen auf diese sehr attraktive Sommeraktion einigen konnten und hoffe, dass sie auch beim Publikum, bei allen Menschen, die in Österreich leben, entsprechenden Anklang findet", so Mayer.(apa)