Wien. Die Zukunft des Wiener Koproduktionshauses brut ist gesichert: 2024 wird das brut ein eigenes Haus in St. Marx beziehen. Die monatelange Herbergssuche hat somit ein Ende.

Das von Kira Kirsch geleitete brut hatte im Zuge der Sanierung des Wiener Künstlerhauses durch die Haselsteiner Familienstiftung seine Innenstadt-Spielstätte verloren, da der Renovierungsbeitrag von 5 Millionen Euro nicht aufgebracht werden konnte. Die Renovierung des ehemaligen Bankhaus St. Marx wird nun 6,9 Millionen Euro verschlingen, doch das von der Stadt Wien auserkorene Gebäude soll zugleich den Kultur- und Mediencluster St. Marx ergänzen. Zur Verfügung stehen künftig 1800 Quadratmeter, also um 700 mehr als zuvor im Künstlerhaus. Das Gebäude verfügt zudem über einen eigenen Gastronomie- sowie Proben-, Verwaltungs- und Lagerbereich.

Bis es so weit ist, findet das brut ab März 2021 nach mehr als drei nomadischen Spielzeiten Unterschlupf in einer Fabrikshalle in der Nordwestbahnstraße.