Im Theaterzelt der Puppenkiste neben der Therme Oberlaa wird Geburtstag gefeiert. Und zwar mit den kleinen Helden von "Paw Patrol", genauer gesagt: Skye. Der kleinen Cockapoo-Hündin, die in der TV-Serie ein Fluggerät hat, haben Polizei-Schäferhund Chase und Feuerwehr-Dalmatiner Marshall ein Überraschungsgeschenk besorgt. Doch die eitle Geburtstagswonne hält nur kurz an, denn hier sind auch Figuren mit dabei, die man aus der TV-Serie nicht kennt, zum Beispiel der böse Drache Grantelbart mit einem lustig rollenden Rrrr, der in einem unbeaufsichtigten Moment das Geschenk für Skye stiehlt. Es gibt aber auch einen sehr, sehr frechen Igel und ein pupsiges Stinktier, das Chase und Marshall hilft, als sie sich in den Wald wagen, um dem Drachen das gestohlene Geschenk wieder abzuluchsen. Dabei bekommen sie es auch mit einer Schlange und einem bösen Wolf zu tun.

Das Ganze geht mit sehr viel Ulk einher, der für lautes Kinderlachen und - quietschen (mit Corona-Abstand) sorgt. Den entsprechenden Lärmpegel müssen die erwachsenen Begleitpersonen halt ertragen. Allzu kleinen Kindern kann das womöglich zu laut sein, ein Mindestalter von vier Jahren ist wohl empfehlenswert. Wie überhaupt das gesamte Spiel natürlich auf größere Kindergarten- und Volksschulkinder ausgelegt ist. Erwachsene Maßstäbe darf man jedenfalls hier nicht anlegen, weder an die Handlung noch an die dramaturgische Umsetzung.

Die "Paw Patrol"-Geschichte auf der Puppenbühne hat den Charakter eines Kasperlstücks - nur halt ohne Kasperl und mit plüschweichen Fellfreunden. Nach dem bekannten Motto "Kein Job ist zu groß, kein Hund zu klein" stellen sich die "Paw Patrol"-Helden dem Abenteuer, das natürlich am Ende gut ausgeht. Nicht zuletzt dank lautstarker Unterstützung der nach Oberlaa angereisten Kinder.