Es ist das Zusammentreffen dreier Künstler und ihrer Universen: In "Please Please Please" bündeln die französische Tänzerin und Choreografin Mathilde Monnier, ihre spanische Kollegin La Ribot gemeinsam mit dem portugiesischen Regisseur Tiago Rodrigues ihre künstlerischen Kräfte, um genreübergreifend Tanz, Theater, Text, Körper, Musik (Béla Bartók), Dekor und Beleuchtung zu verflechten. Zu dieser Performance, die am Freitag, 16. Oktober, Premiere im Tanzquartier Wien hat, sagt La Ribot im Vorfeld: "Es gibt einen echten Dialog zwischen mir und Mathilde. Es ist wie eine Rolle, für die wir Text lernen mussten. Es war sehr schwierig, aber sehr schön." Die Choreografin wurde erst kürzlich bei der Biennale Danza 2020 in Venedig mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk geehrt.

Doch wovon handelt "Please Please Please"? "Es ist ein Stück über die Transformation der Welt. Und auch ein Stück über die Missverständnisse sowie das Nichtverstehen zwischen den Generationen und die damit aufkommende Frage: Was wollen wir den Jugendlichen weitergeben?", so Monnier, die für ihren kompromisslosen Stil bekannt ist.

"Please Please Please" fragt nach, welches Erbe man den Jugendlichen von heute hinterlassen will. - © Mila Ercoli
"Please Please Please" fragt nach, welches Erbe man den Jugendlichen von heute hinterlassen will. - © Mila Ercoli

Theaterregisseur Tiago Rodrigues, auch Gast bei den diesjährigen Wiener Festwochen, meint dazu, dass er die Frage nach dem Text, dem Theater, der Interpretation aufgeworfen habe. "Unser Stück setzt ein Universum poetischer Bedenken in Bewegung, die von den Vorstellungen von Hoffnung und Verzweiflung geprägt sind."

"Please Please Please" von

La Ribot, Mathilde Monnier und

Tiago Rodrigues. Premiere: 16. Okt., TQW Halle G. Wh. am 17. Okt.

Karten unter tqw.at