Das Wiener Rabenhof Theater geht kommendes Frühjahr auf "Rozznjogd": Zum 50-Jahr-Jubiläum der Uraufführung bringt man das legendäre Stück von Peter Turrini wieder auf die Bühne. Premiere ist am 7. April, die Regie übernimmt Werner Sobotka. Und auch sonst plant der Rabenhof für die kommenden Monate einiges und versucht so, im Herbst dem Lockdown zum Opfer gefallene Produktionen nachzuholen.

"profil"-Journalist Michael Nikbakhsh und Satiriker Klaus Oppitz sagen etwa ab 9. Jänner "Wählt uns! (weil's schon wurscht ist)", Katharina Straßers Austropop-Hommage "Keine Angst!" soll ab 14. Jänner erklingen, und Christian Dolezals Solo "Herzensschlampereien" wird laut Aussendung am 19. Jänner Premiere feiern. Auch "neue Gemeindebauspezialitäten" hat man im Programm, so präsentieren beispielsweise die Musiker Ernst Molden und Nino aus Wien ihr gemeinsames Album "Zirkus" (6. März).

Nichts wird es hingegen mit der Premiere von "Albertine" im Frühjahr. Die von Rabenhof-Direktor Thomas Gratzer angekündigte "Welturaufführung eines noch unveröffentlichten pornografischen Textes von Felix Salten" musste coronabedingt auf die Saison 2021/22 verschoben werden. Nähere Informationen dazu soll es demnächst geben.(apa)