Am Wochenende haben die Bundestheater beschlossen, nach Ende der Lockdown-Verlängerung ab 22. Jänner einen eingeschränkten Spielbetrieb an Freitagen und Wochenenden aufzunehmen. Am Dienstag hat nun die Volksoper als erstes Haus ihr geplantes Programm veröffentlicht, das einige Premieren aufweist. Die Aufführungen finden Ausgangssperren-konform jeweils am Nachmittag oder Morgen statt.

Den Auftakt macht am 22. Jänner Franz von Suppès Operette "Der Teufel auf Erden" in der Gestaltung von Hinrich Horstkotte, der sich tags darauf in einer Doppelvorstellung die neue "Zauberflöte" in der Deutung von Henry Mason anschließt, die im Oktober Premiere am Gürtel hatte. Am 24. Jänner ist dann im Rahmen der neuen Matineereihe "Junge Volksoper am Sonntag" die halbszenische Fassung von Disneys "Das Dschungelbuch" als Kinderstück angesetzt. Und in der Woche darauf präsentiert am 30. Jänner Martin Schläpfer mit seinem Staatsballett in Wien seine Choreografie "Ein Deutsches Requiem" zur Musik von Johannes Brahms.

Staatsoper wartet noch mit Spielplan-Adaption

"Wir planen im Einklang mit der abendlichen Ausgangssperre Vorstellungen für je 500 Personen", kündigte Volksoperndirektor Robert Meyer in einer Aussendung an. Als kleinen Bonus für die treuen Besucher würden bei Buchungen für "Teufel auf Erden", "Zauberflöte" und "Deutsches Requiem" jeweils die Preise der nächstunteren Kategorie berechnet.

In der Staatsoper ist indes der neu adaptierte Spielplan noch nicht festgezurrt. Hier geht man davon aus, Anfang kommenden Jahres die neuen Vorhaben präsentieren zu können. (apa)