Die Leiterin der Bayreuther Festspiele, Katharina Wagner, kündigt Reformen an. Die Satzung der Richard-Wagner-Stiftung soll überarbeitet werden, wie sie der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag) sagte: "Es wurde nun vom Stiftungsrat die Einsetzung einer Arbeitsgruppe zur Reform der Satzung der Richard-Wagner-Stiftung beschlossen."

Was genau das bedeutet und mit welchen Punkten die Arbeitsgruppe sich beschäftigen soll, ließ die Urenkelin des Komponisten Richard Wagner offen. Nur so viel: "Ich unterstütze Frau Staatsministerin Grütters ausdrücklich darin, bestehende Strukturen den heutigen Erfordernissen anzupassen."

Ministerin will "Lösungen nicht auf lange Bank schieben"

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hatte zum Jahreswechsel angekündigt, sich die Strukturen auf dem Grünen Hügel vornehmen zu wollen. "Wenn man Schwierigkeiten erkennt, sollte man die Lösung nicht auf die lange Bank schieben", sagte sie. "Mir geht es darum, dass es in Bayreuth vernünftige und wirksame Strukturen gibt." Die Richard-Wagner-Stiftung, die laut Wagner nun auf dem Prüfstand steht, gibt es seit 1973. Sie ist Eigentümerin des Festspielhauses und wählt außerdem den Festspielleiter. (apa)