"Back to Normality" lautet heuer auf den ersten Blick überraschend das Motto der Wienwoche, des (post-)migrantischen, queer-feministischen Festivals für Kunst und Aktivismus. Allerdings haben sich die Organisatorinnen des zwischen 10. und 19. September angesetzten Festivals einem unkonventionellen Blick verschrieben und möchten gleichsam aus dem Jahr 2121 auf unsere heutige Gegenwart zurückblicken, was nicht zuletzt mit Interventionen im öffentlichen Raum geschehen soll.

20 Projekte aus 247 Einreichungen wurden dafür ausgewählt. Zehn davon werden am 10. September im Ottakringer Sandleitenhof in Form einer Vernissage präsentiert. Die Formate changieren hier zwischen Klanginstallationen, Fotografie oder Projektion und beschäftigen sich mit den Festivalthemen wie Gender und Queerfeminismus, künstlicher Intelligenz oder der Nachhaltigkeit.

Bis zum 19. September findet das Festival dann an verschiedenen Orten der Stadt seine Heimat. Auch hier zeigt sich das Spektrum divers und reicht vom Tierpark Schönbrunn über den Stand 129 am Viktor-Adler-Markt bis hin zu einer Kirche. (apa)