Wenn Robert Blöchl und Roland Penzinger gemeinsam auf der Bühne erscheinen, dann beschäftigt ihr Stammpublikum eine Frage vor Beginn am meisten: Was wird mit der Katze passieren? Wird sie überleben? Nun, diese Frage wird erst ganz am Ende beantwortet, und die Antwort wird keine eindeutige sein. Es wird der Schlusspunkt eines Abends sein, der sich dem Zuschauer erst nach und nach erschließt.

Es geht um die Zeit. Und durch die reisen BlöZinger, während sie die Rückkehr auf die Kabarettbühne nach den Lockdowns und vielen ausgefallenen Auftritten zelebrieren: in der Künstlergarderobe, in einem Kaffeehaus des Jahres 1968, zuhause bei Familie Petz, wo Großvater und Petzi über die große Liebe sprechen. Verschiedene Szenen wechseln einander ab, BlöZinger machen diverse Zeitsprünge, und zunächst ist nicht ganz klar, wo sie dabei eigentlich hinwollen und was der Sinn und Zweck des Ganzen ist.

Das macht aber gar nichts, weil ihre Dialoge zwar teilweise absurd erscheinen, aber nicht sinnfrei jeder für sich höchst unterhaltsam sind. Und am Ende fügt sich dann eh alles zusammen. Statt zu grübeln, taucht man lieber mit ein, wenn Blöchl eine hinreißende Französin gibt oder Penzinger einen tollen Affen. Zusammenspiel, Gags und Slapstick der beiden haben in den Lockdowns nicht gelitten. Im Gegenteil.