Mit einem optimistischen Motto geht an diesem Samstag die bereits zum elften Mal stattfindende "Europäische Theaternacht" über die Bühne, wenn es heißt: "Gemeinsam was erleben - Wir gehen sicher wieder ins Theater". Mit dabei sind heuer rund 50 Organisationen zwischen Vorarlberg und dem Burgenland. Wie immer soll durch das "Pay as you wish"-Modell neues Publikum angesprochen werden.

Kritik gibt es seitens der Veranstalter am "politischen Versagen beim Umgang mit der Pandemie": In der EU-Studie ASSET habe fast die Hälfte der Besucher angegeben, ins Theater zu gehen, um dort gemeinsam mit anderen etwas zu erleben. Diesem Umstand würden Theaterhäuser seit Beginn der Pandemie Rechnung tragen, um Theaterbesuche trotz aller Widrigkeiten unter sicheren Vorzeichen zu ermöglichen. "Umso katastrophaler ist es, dass alle Planungen durch politisches Versagen beim Umgang mit der Pandemie und zu späte hektische Sofortmaßnahmen wieder zunichte gemacht werden", heißt es in einer Aussendung am Mittwoch. "Die Europäische Theaternacht schließt sich der Forderung an, sämtliche derzeit auslaufende Sicherungsmaßnahmen, Hilfsfonds und Schutzschirme für die Kultur zu verlängern, um nicht auch noch den Erhalt der österreichischen Kulturlandschaft aufs Spiel zu setzen." (apa)