Aufgrund der fortwährenden unwägbaren Pandemie-Situation wird die Volksoper Wien die Produktion von Modest Mussorgskis Oper "Boris Godunow" nur in konzertanter Form präsentieren.

Der unmittelbar bevorstehende, szenische Probenbeginn der Inszenierung von Peter Konwitschny würde die große Zahl der beteiligten Künstler einem unverantwortbaren Infektionsrisiko aussetzen. Es wird daher an einer konzertanten Fassung der Oper ohne Kinderchor und Zusatzchor gearbeitet. In einem Telefongespräch mit der "Wiener Zeitung" erklärt die Volksoper, dass die konzertante Aufführung einen späteren Probenbeginn ermögliche.

Volksoperndirektor Robert Meyer führt weiters dazu aus: "Wir haben uns die Entscheidung, die Oper nur konzertant zu zeigen, nicht leicht gemacht, aber in Zeiten dieser Krise müssen Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten Vorrang haben. Wir haben eine Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und können das Risiko einer szenischen Opernproduktion dieser Dimension mit zahlreichen Massenszenen nicht eingehen." (Volksoper/red)