Aufklärerisch und zeitgenössisch gehen dietheater Wien in den Frühling und Sommer. Gestern, Mittwoch, stellten Christian Pronay und Anna Thier das Programm der zweiten Spielzeithälfte vor.

Für das Künstlerhaustheater erarbeitet der Theaterverein toc gemeinsam mit Autorin Michaela Ronzoni ihr Stück "Slacker". Die Gruppe sinnpause führt Albert Ostermaiers "Death Valley Junction" auf. Im Juni ist das Künstlerhaus-Theater an die Festwochen vermietet, dazu machen Festivals für junge Leute dort Station. Zum Saisonausklang führt der Verein Motor die Oper "Feist" von Günter Rupp und Jury Everhartz auf.

Im Konzerthaus-Theater inszeniert Hagnot Elischka das Zweifrauenstück "Katzen haben sieben Leben" von Jenny Erpenbeck. Das Theater Foxfire zeigt die Uraufführung von Lily Axsters "Verhüten und Verfärben". Hierauf ist Nika Sommereggers Inszenierung von Ruth Klügers "Weiterleben - eine Jugend" zu sehen. Katharina Zakravsky zeigt "Nachsaison eines Fauns". Zum Saisonausklang gibt es in "Homo Stupidens" ein Wiedersehen mit dem Clown Pierre Byland, während Cordula Nossek mit Puppen vorführt, "Was Rotkäppchen schon immer über Sex wissen wollte".