Im Anfang war das Wort - und die Basis für Die Echten ward gelegt. Gut, der zweite Teil des Bibelzitats ist zwar erfunden. Aber er würde gut passen. Seit 22 Jahren vertont das A-Cappella-Quartett bekannte Pop- und Rock-Hits mit neuen Mundarttexten. 14 Programme und zwei Amadeus-Nominierungen später holen Die Echten nun mit ihrem aktuellen Programm das Corona-bedingt verschobene runde Geburtstagsjubiläum nach.

Mit musikalischer und stimmlicher Power singen Die Echten - nun wieder mit ihrem Mitgründer Andy Woerz mit im Quartett - parodistische, teils bissige Lieder über alltägliche Situationen wie Bestellungen beim Italiener, Zigaretteneinkäufe oder Salami-Stangen im Supermarkt. Dabei orientieren sie sich häufig an den ursprünglichen, bekannten Liedtexten und setzen sie in einen völlig neuen Kontext. Schade, dass Musik-Comedy gegenüber klassischen Kabarettprogrammen bisher weniger Aufmerksamkeit genießt.

Dass sich Musik und intelligente Texte erfolgreich verbinden lassen und beim Publikum gut ankommen, zeigen Die Echten mit jedem Ton. Einer breiteren Öffentlichkeit ist das Quartett jedenfalls seit 2017 bekannt, als es den musikalischen Teil des ORF-Kabarettgipfels übernommen hat. Humor funktioniert auch im Singen.