Auf zeitgenössische Oper und neue Stücke setzen dietheater Wien schwerpunktmäßig im kommenden Herbst und Winter.

Der Opernschwerpunkt im Künstlerhaustheater präsentiert zwei Uraufführungen: ab 16. September die so genannte Bauarbeiteroper "Larry" (Text: Branko Dobric, Musik: Andy Manndorff und Bernd Oberlinninger) über das Leben von Liz Taylors Ex-Mann Larry Fortenski. Und ab 25. September die Kammeroper "Der automatische Teufel" (Text: Dora Lux, Musik: Jury Everhartz und Daniel Pabst). Ab 14. Dezember wird Shihs prämierte Kammeroper "Vatermord" nach dem gleichnamigen Schauspiel von Arnolt Bronnen aufgeführt. In Verhandlung ist man über ein Musiktheaterprojekt nach Thomas Bernhard, eine Produktion des Mousonturms Frankfurt mit dem Titel "Maden", sowie über ein Gertrude-Stein-Projekt mit Blixa Bargeld.

Mit "Künstliche Intelligenz" nach dem Kultbuch "Die Verbesserung von Mitteleuropa" von Oswald Wiener steht auch im Theaterbereich eine Uraufführung auf dem Programm (ab 14. November). Daneben gibt es einen weiteren Oliver Bukowski - "Gäste" ab 26. Oktober - und im Jänner eine Shakespeare-Kompilation unter dem Titel "Wer die Krone kriegt".

Eröffnet wird die Saison im Künstlerhaustheater am 1. September mit "MAPA Karavan Tour" - drei Tournee-Performances, entstanden im Rahmen eines Fortbildungs- und Produktionsprogramms für osteuropäische Künstler.