• vom 23.06.2010, 17:20 Uhr

Bühne

Update: 23.06.2010, 17:33 Uhr

Das Theater im Gemeindebau blickt auf erfolgreiche Saison zurück

Urlaub und Unschuld




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Hohe Auslastung und mehr Subvention für Theater im Rabenhof.
  • Im Herbst 2010 folgen neue Produktionen mit bekannten Namen.
  • Wien. (jus) Bewährtes kommt wieder, Neues entsteht nach bewährtem Rezept und mit bekannten Gesichtern. Das Wiener Rabenhof Theater blickt auf eine erfreuliche Saison zurück und in einen Herbst mit vier neuen Produktionen - "Kassbach", "Austrofred", "In Urlaub" und "Unschuldsvermutung".

"In Urlaub" - die Tragikomödie von und mit Rudi Roubinek und Reinhard Nowak ab Herbst im Rabenhof. Foto: Rabenhof/pertramer.at/Chili Gallei

"In Urlaub" - die Tragikomödie von und mit Rudi Roubinek und Reinhard Nowak ab Herbst im Rabenhof. Foto: Rabenhof/pertramer.at/Chili Gallei "In Urlaub" - die Tragikomödie von und mit Rudi Roubinek und Reinhard Nowak ab Herbst im Rabenhof. Foto: Rabenhof/pertramer.at/Chili Gallei

In der eben zu Ende gegangenen Saison erreichte man bei 282 Vorstellungen 73.157 Zuschauer und erzielte damit eine Auslastung von 88,9 Prozent (gegenüber 91,8 Prozent in der Vorsaison). Seit 1. Jänner 2010 gibt es 900.000 statt 700.000 Euro Jahresförderung von der Stadt Wien.


Helmut Zenkers 70er-Jahre-Erfolgsroman "Kassbach" wird von Jan und Tibor Zenker für die Bühne adaptiert, Anatole Sternberg inszeniert. Das Stück zum Thema Wiener Kleinbürger startet am 8. September zum Wahlkampf-Finale. Austrofred bringt mit Nicholas Ofczarek als (per Video eingespielter) Mozart unter dem Titel "Du kannst dir deine Zauberflöte in den Arsch schieben" seinen "Briefwechsel mit W. A. Mozart" (ab 29. September). "In Urlaub" heißt eine Tragikomödie von und mit Rudi Roubinek und Reinhard Nowak. Roman Freigaßner inszeniert die schrägen Erlebnisse zweier Mittvierziger in einem thailändischen All-Inclusive-Klub (Premiere: 27. Oktober).

"Unschuldsvermutung" heißt eine von Florian Scheuba geschriebene und von Hausherr Thomas Gratzer inszenierte Bühnenshow mit dem Untertitel "Heinz Conrads präsentiert Österreichs reinste Lamperln". Eva Maria Marold, Robert Palfrader, Fifi Pissecker, Erwin Steinhauer und andere spielen Persönlichkeiten wie Julius Meinl V., Helmut Elsner, Karl-Heinz Grasser, Alfons Mensdorff-Pouilly und andere. "Sie sind selbstverständlich unschuldig und das Rabenhof Theater kann es beweisen", heißt es in der Ankündigung. Den Text sollen Original-Zitate liefern.

Literatur, Physik und Protest

Der Literatursalon bringt Sofi Oksanen ("Fegefeuer"), Dirk Stermann, Bret Easton Ellis und die "lange Nacht der Kolumnisten". Dazu kommen Specials (wie "Jud süß sauer" von Oliver Polak) und Wiederaufnahmen (unter anderem von "Cordoba" und "Häuserl am Oasch"). Die "Science Busters" gehen weiter, absolvieren erstmals auch eine große Deutschland-Tournee und schreiben ein Buch. In den ersten Wochen des Jahres 2011 warten dann die Kindertheater-Produktion "Don Quijote und Sancho Pansa" und der alljährliche "ProtestSongContest".

Thomas Gratzer erklärt den Spielplan interessierten Theaterbesuchern auch auf Youtube und auf der Rabenhof-Seite in Form eines Werbe-Clips. Zudem gibt es ab dem Premierentag zu sämtlichen Produktionen auf der Rabenhof-Homepage ebenfalls kleine Appetizer in Form von Trailern.

www.rabenhof.at



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2010-06-23 17:20:29
Letzte Änderung am 2010-06-23 17:33:00

Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Netflix kann auch Kino-Magie
  2. "Die Weiden" erleiden Schiffbruch an der Staatsoper
  3. Die 30er sind zurück
  4. Philharmoniker glänzten mit Kirill Petrenko
  5. Mogli im Netflix-Dschungel
Meistkommentiert
  1. Gefährliche Predigten
  2. "Kurz bringt die Rechtsextremen in den Mainstream"
  3. "Die Weiden" erleiden Schiffbruch an der Staatsoper
  4. "Die Weißwurst muss dir freundlich gesinnt sein"
  5. Karger "Don Carlos" in der Kammeroper

Werbung



Förderpreisgewinner Christoph Fritz mit Moderatorin Verena Scheitz und "vormagazin"-Chefredakteur Christoph Langecker.

Peter Handke bei der Verleihung des 19. Wiener Theaterpreises "Nestroy" im Theater an der Wien. Hier mit dem Preis für sein Lebenswerk. Neo-Viennale-Chefin Eva Sangiorgi (links) mit der Regisseurin des Eröffnungsfilms Alice Rohrwacher

Sozialdemokratische Kundgebung für das Frauenwahlrecht, Wien-Ottakring, 1913 "Der Bauerntanz", entstanden um 1568.


Werbung