Salzburg. (apa/weg) Eine Neuinszenierung mit historischen Originalinstrumenten: Mozarts "Die Zauberflöte" eröffnet den Reigen der  Opern-Neuinszenierungen der heurigen Salzburger Festspiele. Unter der Intendanz von Alexander Pereira hat die diesjährige musikalische Leitung Nikolaus Harnoncourt über.

Papageno zeigt mehr Farben
In der heurigen Neuproduktion wird Markus Werba, ein 39-jähriger Bariton aus Villach, den Papageno singen. Mit dieser Rolle ist er bereits auf vielen Opernbühnen der Welt - und in Salzburg bereits dreimal - in Neuproduktionen zu sehen gewesen. Dass dieses Jahr "Die Zauberflöte" mit Originalinstrumenten gespielt wird, hat für ihn als Sänger natürlich eine besondere Bedeutung. Dazu sagt er, "dass man mehr Farben zeigen kann. Man muss sich weniger darum kümmern, dass man ausbalanciert wirkt und als Solist durchkommt. Man kann wesentlich mehr ausprobieren, man kann hauchen, singen, schreien oder flüstern. Vor allem dynamisch ist der Spielraum wesentlich größer."

Termine
Am 27. Juli um 19:00 Uhr wird die Aufzeichnung der Oper im Programm Ö1 live gesendet. Wer sich nicht nur mit dem Hören begnügen will, kann sich am 30. Juli um 20:15 Uhr auf Arte und am 6. August um 22:15 Uhr auf ORF 2 "Die Zauberflöte" im Fernsehen ansehen.