Eines muss man den Gebrüdern Moped lassen: Die beiden Kabarettisten Franz Joseph und Martin nehmen sich kein Blatt vor den Mund, wenn sie sich einem neuen Thema widmen. Und diesmal ist es der Mann an sich. Die Mopeds geben es ganz offen zu: Die Männer sind schuld. Und werden deshalb ordentlich durch den Kakao gezogen. Als Männer wissen die Mopeds ganz genau, wie und wo sie da am besten ansetzen. Aber sie würdigen auch die Komplexität und Sensibilität des Mannes.

Also, liebe Frauen, bevor ihr euch jetzt ergötzt an dem Drama in zwei Akten, das da den Mann in seiner ganzen Unzulänglichkeit zerpflückt, versucht doch bitte zumindest ein bisschen zu verstehen, warum er so ist, wie er ist. Eine Anleitung dafür geben die Mopeds zwar nicht, aber doch eine gewisse Hilfestellung. Und zwar in Form eines Rollenspiels, in dem zwei klassische, aber grundverschiedene Vertreter des männlichen Geschlechts aufeinandertreffen: das Match lautet Dampfplauderer vs. Zyniker; Frohnatur vs. Burnouter; einfaches Gemüt vs. Intellektueller.

Das gendert, wenn die beiden aneinander vorbei reden! Wenn die Mopeds im Brustton der Überzeugung absoluten Nonsense zum Besten geben, dass es eine Freude ist, wie man sie in frühen Simpl-Revues hatte. Und wenn sie dann kurz vom Mann ablassen und dafür kurz in eine Nationalratswahl-Liveberichterstattung einsteigen (natürlich mit einschlägigem Co-Kommentator). Oder absurde höhere Biologie betreiben und dabei die Tiere in bloß drei Übergruppen klassifizieren. Selten so gelacht. Auch als Mann.

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