Wien. Wie viel Konsum verträgt der Mensch? Hat das Parlament nicht endlich ein Gstanzl verdient? Und gibt es Petting noch, oder wurde es von WhatsApp schon komplett abgelöst?

Dies sind nur einige der Fragen denen Christof Spörk in seinem dritten Solo-Programm "Ebenholz" nachgeht. Viele Alltagsbeobachtungen baut Spörk ebenso in sein Programm ein, wie musikalische Unterhaltung mit allerlei Musikinstrumenten.

Ein Mann und seine Loop-Maschine
Im Gegensatz zu vielen KabarattistenkollegInnen versteht sich Spörk allerdings bestens auf die musikalische Unterhaltung. Sein Musikgefühl wird nicht nur am Tasten- und Blasinstrument deutlich, sondern auch an der Loop-Maschine. An dieser schafft Spörk seine musikalischen Universen als stimmungsvolle Unterhaltung für seine oftmals nachdenklich machenden Inhalte.

Wie viel Konsum verträgt der Mensch, der immer nur im Hamsterrad eingepfercht seinem eigentlichen Lebenssinn hinterher läuft. Spörk schafft es sowohl mit seinen Gags, aber auch mit seiner Musik zu unterhalten und dabei stets mit Wortwitz, Reimen und guter Stimme zu unterhalten. Sicherlich einen Besuch wert.