• vom 13.04.2016, 16:13 Uhr

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Update: 13.04.2016, 17:23 Uhr

Literatur

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Shakespeare, Mann der Superlative: Er ist immer noch der meistgespielte Dramatiker, verbucht die höchsten Buchumsätze, seine Figuren bringen das Publikum weltweit zum Lachen und zum Weinen. Das "Cobbe Proträt", 1610, ist wohl das einzige Porträt, das zu seinen Lebzeiten gemalt wurde. corbis

Shakespeare, Mann der Superlative: Er ist immer noch der meistgespielte Dramatiker, verbucht die höchsten Buchumsätze, seine Figuren bringen das Publikum weltweit zum Lachen und zum Weinen. Das "Cobbe Proträt", 1610, ist wohl das einzige Porträt, das zu seinen Lebzeiten gemalt wurde. corbis Shakespeare, Mann der Superlative: Er ist immer noch der meistgespielte Dramatiker, verbucht die höchsten Buchumsätze, seine Figuren bringen das Publikum weltweit zum Lachen und zum Weinen. Das "Cobbe Proträt", 1610, ist wohl das einzige Porträt, das zu seinen Lebzeiten gemalt wurde. corbis

"Der ganze Shakespeare an einem Abend" - zu diesem literarischer Parforce-Ritt lädt der Kritiker C. Bernd Sucher am 28. April ins Akademietheater. Ein Wiedersehen mit herausragenden Shakespeare-Inszenierungen des Burgtheaters (etwa Zadeks "Der Kaufmann von Venedig" mit Gert Voss aus 1988) ermöglicht ein Film-Schwerpunkt von 29. April bis 1. Mai im Kasino.

"Szenen aus Shakespeare-Balletten" von John Neumeier gastieren ab 9. Mai für drei Tage am Theater an der Wien.

Das niederösterreichische Festival Art Carnuntum wartet mit einem Shakespeare-Minifestival auf: Die "Hamlet"-Produktion des Globe Theatre, die unter dem Motto "Globe to Globe" zwei Jahre in nahezu allen Ländern der Welt gastierte, wird am 19. April in der Reithalle von Schloss Hof gezeigt, zudem gibt es einen Shakespeare-Walk und am 22. April ein "Fest für William". Die Globe-Neuproduktion "The Two Gentlemen of Verona" läuft von 4. bis 6. August im römischen Amphitheater.

"Bisher unbekannte Aspekte des großen Dichters" verspricht Manfred Draudt, Präsident der Wiener Shakespeare Gesellschaft, im Rahmen seines Vortrags am 25. April (ab 18.30 Uhr) in der Österreichischen Kulturvereinigung.

Das Village Cinema Wien Mitte (Cineplexx) überträgt am 23. April ab 21.30 Uhr live ein Shakespeare-Special aus dem Royal Shakespeare Theatre in Stratford-upon-Avon. Mit dabei sind Stars wie Helen Mirren, Judi Dench oder Joseph Fiennes.

Auch der ORF widmet Shakespeare einen Schwerpunkt: Am 18. April wird Roland Emmerichs Historiendrama "Anonymous" gezeigt (23.30 Uhr). ORF 2 präsentiert am 24. April (9.35 Uhr) die Doku "Shakespeares Vermächtnis". ORF III würdigt Shakespeare am 19. April (22.30 Uhr) mit dem 1993 produzierten Spielfilmklassiker "Viel Lärm um nichts" von und mit Sir Kenneth Branagh.


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Dokument erstellt am 2016-04-13 16:17:05
Letzte Änderung am 2016-04-13 17:23:51


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