• vom 04.06.2018, 15:46 Uhr

Bühne

Update: 04.06.2018, 16:48 Uhr

Interview

"Hoffen wir das Beste!"




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  • Der interimistische Volksbühnen-Leiter Klaus Dörr über drängende Probleme.

Klaus Dörr, 57, war Geschäftsführer im Maxim Gorki und in Stuttgart. Seit April leitet er interimistisch die Berliner Volksbühne. - © Kietzmann/ap/pictdesk

Klaus Dörr, 57, war Geschäftsführer im Maxim Gorki und in Stuttgart. Seit April leitet er interimistisch die Berliner Volksbühne. © Kietzmann/ap/pictdesk

"Wiener Zeitung":(pat) Was sind gegenwärtig die drängendsten Probleme der Volksbühne?

Klaus Dörr: Regieteams und Produktionen für die kommende Spielzeit zu finden.

Haben Sie derzeit überhaupt Stücke, die Sie in der nächsten Spielzeit zeigen können?

Die Zeit von Mitte August bis Mitte Oktober ist noch durch bestehende Verpflichtungen geprägt. Ansonsten arbeiten wir an möglichen Neuproduktionen, Übernahmen und Gastspielen.

Welchen Sinn wollen Sie Ihrer interimistischen Leitung verleihen?

Einen regulären Theaterbetrieb mit Repertoire wieder zu etablieren und nicht zuletzt interessante Neuproduktionen mit Künstlern der nächsten Generation auf den Weg bringen.

Wie lange sollte die Interimszeit sinnvollerweise dauern?

Der sinnvolle Zeitraum zur Vorbereitung einer Intendanz sind etwa eineinhalb bis zwei Jahre. Die Dauer und das weitere Verfahren liegen aber in den Händen des Senates von Berlin.

Wie beurteilen Sie Chris Dercons Abgang? Hatte er je eine Chance?

Einerseits hatte er fast alle gegen sich, andererseits hat man immer eine Chance.

Wie groß ist der Imageschaden für die Volksbühne?

Die Castorf-Ära wird legendär bleiben. Die Volksbühne hatte in ihrer 100-jährigen Geschichte wechselvolle Zeiten - hoffen wir das Beste!





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-06-04 15:52:11
Letzte Änderung am 2018-06-04 16:48:43


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