Info: www.hinundweg.jetzt

10. bis 19. August


Theater(stars) im Kurbad

21 Grad. Wärmer wird es nicht im grünen Becken. Es wird ja auch von der Mineralwasser-Quelle gespeist. An einem heißen Tag kann man sich in Bad Vöslau fundiert erfrischen und das in original sommerfrischer Umgebung. Die hübschen Kabanen sind freilich wahre Sehnsuchtsorte: Die Wartezeit für solchen Urlauberluxus beträgt bis zu acht Jahre. In diesem Ambiente organisiert Autorin Angelika Hager den "Schwimmenden Salon". Wie schon im Vorjahr wurde er am Freitag von Harald Schmidt eröffnet. Der hat sich schon zum Fan entwickelt und spricht nun von "Salzburg, dem Bad Vöslau für Arme". Wobei er Vöslau ortssprachenunkundig auf der ersten Silbe betont. Im Laufe des Sommers werden noch andere Theaterstars auf der Insel Platz nehmen. Michael Maertens und Roland Koch lesen Yasmina Reza, Stefanie Reinsperger macht "Buhlschaft"-Pause mit Texten von Alma Mahler und Co. Philip Hochmair wiederum singt mit seiner Band Schiller-Balladen.

Info: www.thermalbad-voeslau.at

nächster Termin: 6. Juli


Theater im Lastwagen

Das Lastkrafttheater legt jeden Sommer rund 6000 Kilometer auf seiner Tournee durch Niederösterreich, Wien und Burgenland zurück. Gespielt wird heuer "Davor/Danach, Lieben und Lachen in der guten alten Zeit", eine Art Best-of-Schnitzler. Das besondere an dem Projekt: Gespielt wird
bei freiem Eintritt. Hoch mit der Plane und auf geht’s.

Info: www.lastkrafttheater.com

4. Juli, Fels-Wagram


Theater im Bunker

Nur mit warmer Jacke und festem Schuhwerk sollte man ins Mödlinger Theater im Bunker gehen. Das Stationendrama "Karl MayBe." mit dem Untertitel: "Die erschwindelten Lebensreisen des Zuchthäuslers Karl May" spielt sich an verschiedenen Stationen des ehemaligen Luftschutzbunkers ab. Wild-West-Stimmung unter der Erde, garantiert ohne Sonnenuntergangskitsch.

Info: www.theaterzumfuerchten.at

12. August bis 2. September


Theater in der Fabrik

Gut, zentral ist anders. Aber
immerhin hat es das kleine Helfenberg zu Berühmtheit gebracht als Heimat eines Vizekanzlers. Aber es liegt weniger am Namen Mitterlehner, dass im Sommer kulturinteressierte Menschen vermehrt ins obere Mühlviertel fahren, sondern am Namen Mason. Der britisch-oberösterreichische Opernsänger William Mason und seine Frau Jean riefen das "Theater in der Kulturfabrik" ins Leben, mittlerweile hat (unter anderem) ihr Sohn Henry Mason übernommen. Man kennt ihn als Regisseur der Salzburger Festspiele wie des Theaters der Jugend. Die Programmierung punktet mit Überraschungen - so wurde einst mit herzig-gebastelten, hochprofessionellen Opern begonnen, es folgten Komödien und dramatische
Filmbearbeitungen. Heuer zeigt das Ensemble, das gekonnt Profis und Laien zusammenführt,
untypisch sommertheaterklassisch in der alten Färberhalle der ehemaligen Textilfabrik Nestroys "Liebesgeschichten & Heiratssachen".

www.theaterinderkulturfabrik.at
25. Juli bis 12. August