• vom 10.09.2018, 16:18 Uhr

Bühne

Update: 10.09.2018, 19:31 Uhr

Opernkritik

Heiterer Strauss-Start




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Von Daniel Wagner

  • "Ariadne auf Naxos" an der Staatsoper als besonderes Repertoireerlebnis.

Lebhaft: Sophie Koch (l.) und Daniela Fally. - © Staatsoper/Michael Pöhn

Lebhaft: Sophie Koch (l.) und Daniela Fally. © Staatsoper/Michael Pöhn

Auch wenn der Salzburger Sommer intensiv für das Wiener Staatsopernorchester gewesen sein muss: Auf Richard Strauss ist es eingeschworen, und so standen über der ersten "Ariadne auf Naxos" der neuen Saison nur guten Sterne. Mit Dirigent Patrick Lange leistete außerdem ein vielversprechender Kapellmeister Dienst und meisterte bravourös die Sprünge dieses Werks, in dem Drama auf Komödie trifft.

Publikumslieblinge und erfreuliche Debütanten

Information

Ariadne auf Naxos 

Wh.: 13. September
Wiener Staatsoper

Sophie Koch als gewohnt lieblicher Komponist begeisterte das Publikum ebenso wie Adrianne Pieczonka als souveräne Primadonna, unterstützt von Einspringer Herbert Lippert als Bacchus. Auf der anderen Seite ging es mit Thomas Ebenstein als spritzigem Tanzmeister und Wiens geliebter Parade-Zerbinetta Daniela Fally (trotz bekanntgegebener Indisposition hinreißend) humoristisch zur Sache. Famos besetzt auch die vier heiteren Herren: Wolfgang Bankl (Truffaldin) und Pavel Kolgatin (Brighella) vereinten sich mit den beiden Rollendebütanten des Abends Jinxu Xiahou (ein herrlicher Scaramuccio) und Rafael Fingerlos (ein bravouröser Harlekin) zu einem fröhlichen Quartett. Bravi!





Schlagwörter

Opernkritik, Staatsoper

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-09-10 16:27:08
Letzte Änderung am 2018-09-10 19:31:04


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