Ein bisschen erinnern Die Echten (Christine Kisielewsky, Stephan Gleixner, Franz Alexander Langer und Alexander Wartha) an Pinguine. Nein, nicht wegen des Bühnen-Outfits (Franz trägt sogar Frack zum schwarzen Shirt). Sondern weil sie wie die Wasservögel an Land (im Fall der Echten ist dies das freie Sprechen zwischen den Liedern) zumindest noch bei der Premiere ein wenig unbeholfen wirken.

Aber sobald sie in ihr Element eintauchen (also das Singen), bleibt nicht nur kein Auge trocken, sondern auch kein Fuß still. Da muss man einfach mitgrooven, mitsummen und mitklatschen, wenn sie musikalisch mit Fred Feuerstein grillen, Mozart einen Werbejingle für Türken-Kebab komponieren lassen oder vom Essen, vom Rauchen, von Autos und von der Liebe singen.

Das alles natürlich a capella und mit viel Verve, inklusive Mundgitarre und anderen Körpersoli. Dazwischen gibt es die gewohnten Versprecher und Wortspiele, die den Humor der Echten ausmachen. Und wenn dann "Hans Moser & Peter Alexander ft. Falco & Herbert Grönemeyer" auf dem Programm steht und noch etliche andere Größen miteinfließen, hat man als Zuhörer bloß einen Wunsch an das Quartett: Weniger reden - mehr singen!