• vom 02.11.2018, 16:07 Uhr

Bühne


Eisener Vorhang 2018/19

Ein Meer aus Schwarz-Weiß




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    "Loin d’ici" heißt das neue Kunstwerk, das in der aktuellen Saison 2018/19 den Eisernen Vorhang der Wiener Staatsoper ziert. Ein Blick in die Ferne, ein Meer in Schwarz-Weiß. Der belgische Künstler Pierre Alechinsky hat die 176 Quadratmeter Fläche im "schönsten Bilderrahmen der Welt" gestaltet, wie Staatsoperndirektor Dominique Meyer bei der Präsentation am Freitag, sagte. Alechinsky, der vor wenigen Tagen 91 Jahre alt geworden ist, hat sich in seiner langjährigen Beschäftigung mit der Druckgrafik immer mehr der Reduktion der Mittel und der Konzentration der Form verschrieben. 2000 Lithografien hat er geschaffen, für die Staatsoper entschied er sich, das Meer zu evozieren. Eine Erinnerung an den Atlantikwall sei es für ihn, wird er in einem Interview mit Jury-Mitglied Hans-Ulrich Obrist zitiert. "Das Meer bedeutete, denjenigen zu erwarten, der vom Meer kommt." Wiener Staatsoper/museum in progress - © museum in progress

    "Loin d’ici" heißt das neue Kunstwerk, das in der aktuellen Saison 2018/19 den Eisernen Vorhang der Wiener Staatsoper ziert. Ein Blick in die Ferne, ein Meer in Schwarz-Weiß. Der belgische Künstler Pierre Alechinsky hat die 176 Quadratmeter Fläche im "schönsten Bilderrahmen der Welt" gestaltet, wie Staatsoperndirektor Dominique Meyer bei der Präsentation am Freitag, sagte. Alechinsky, der vor wenigen Tagen 91 Jahre alt geworden ist, hat sich in seiner langjährigen Beschäftigung mit der Druckgrafik immer mehr der Reduktion der Mittel und der Konzentration der Form verschrieben. 2000 Lithografien hat er geschaffen, für die Staatsoper entschied er sich, das Meer zu evozieren. Eine Erinnerung an den Atlantikwall sei es für ihn, wird er in einem Interview mit Jury-Mitglied Hans-Ulrich Obrist zitiert. "Das Meer bedeutete, denjenigen zu erwarten, der vom Meer kommt." Wiener Staatsoper/museum in progress © museum in progress





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    Dokument erstellt am 2018-11-02 16:19:04


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